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Autor: Yves Grünwald

Letztes Update: 21.10.2010

Prolimatech Super Mega - Review


Vor nicht allzu langer Zeit hatten wir den Nachfolger des bekannten Megahalems von Prolimatech im Test: den Armageddon.  Das Modell zeichnete sich durch die Möglichkeit aus, 140 mm-Lüfter zu montieren, bot dafür aber keine 100%ige Kompatibilität zum Intel-Sockel 775. Seit einigen Wochen kann ein weiteres Modell von Promlimatech erwerben: der Super Mega. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich um eine verbesserte Version des Megahalems, bei dem einige die Aluminiumlamellen durch Kupferlamellen ohne Vernickelung ersetzt wurden, die Sockel 775-Kompatibilität wieder vorhanden ist und zudem die Montage von 140 mm-Lüftern durch  überarbeitete Halteklammern ermöglicht wird. Wie sich der "neue Alte" schlägt, zeigt unsere Review.


Lieferumfang & Technische Daten

Wie bereits bei den vorhergehenden Modellen, setzt Prolimatech auch beim Super Mega auf eine reine Intel-Verkaufsversion- also ausschließlich für die Sockel 775, 1156 und 1366. Ein AMD-Befestigungssystem muss bei Bedarf zusätzlich erworben werden. Die Befestigung der Lüfter wird mit leicht veränderten Halteklammern erreicht.  


Lieferumfang

  • Prolimatech Super Mega
  • Montagematerial für die Sockel 775, 1156 & 1366 (AMD-Kit optional); nicht vormontiert 
  • vier Lüfterhalteklammern
  • Wärmeleitpaste Prolimatech PK-1
  • Montageanleitung für Intel-Sockel, mehrsprachig, darunter Englisch und Deutsch
  • Link: Produktseite
  • Link: Preisvergleich


Technische Daten

  • Masse: 945,3 g (ohne Lüfter) 
  • Höhe: 158,7 mm (ohne Lüfter)
  • Breite: 130 mm (ohne Lüfter)
  • Tiefe: 74 mm (ohne Lüfter)
  • sechs 6 mm-Heatpipes, komplett vernickelt
  • zwei getrennt Lamellenblöcke mit einigen Kupferlamellen
  • vernickelter Kupferboden



Bilder und Montage


Da sich im Vergleich zum Megahalems so gut wie nichts geändert hat, halten wir die Produktbeschreibung nicht ganz so umfangreich. Betrachtet man lediglich den kühler, so stechen lediglich die eingefügten Kupferlamellen aufgrund ihrer roten Farbe hervor. Je Lamellenblock befinden sich an den äußeren Lamellen zwei Teilbereiche zu je acht Kupferlamellen. Weitere optische Unterschiede konnten nicht ausgemacht werden.


Die Montage verläuft sich in bekannter Manier. Die Bedienungsanleitung und Zubehörbeschaffenheit ist selbsterklärend und auch für Laien leicht verständlich. Lobenswert ist das AMD-Kit, auch wenn es leider nicht im Lieferumfang enthalten ist: Das optionale Befestigungssystem ermöglicht sowohl die waagerechte, wie auch senkrechte Montage. Bei der normalen Verkaufsversion mit Intel-Sockel stehen zudem zwei verschiedene Federschrauben zur Verfügung, womit der Anpressdruck über die Intel-Spezifikation hinaus erhöht werden kann, deren Einsatz jedoch auf eigene Gefahr erfolgt.

Die Lüfter werden mit etwa halb so großen Klammern am Kühler befestigt. Hierfür hakt man diese auf der Kühlerseite hinter die Lamellenverknüpfungen und nicht in die Lamellenvertiefungen, wie es beim Megahalems erfolgte. Danach platziert man die Lüfter auf die entsprechende Kühlerseite und  hebt diese am Rand über den Lüfterrahmen.