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Erscheinungsbild & Montage


Betrachtet man sich die Verpackung des Kühlers, so fällt auf, dass der Gladiator Max ohne vormontierten Lüfter geliefert wird. Dieser liegt in weichem Schaumstoff eingepackt separat hinter dem Kühler. So kann man sich sicher sein, dass alle Bauteile unbeschadet beim Kunden ankommen.

 

   


Von der Heatpipe-Bodenplatte ausgehend verlaufen die vier einzelnen Heatpipes rechts und links in die Lamellen. Insgesamt 48 Stück davon sollen für optimale Wärmeabgabe sorgen. Auffällig ist, dass diese im mittleren Bereich nach unten gebogen sind.

 

   


Der Kühler sitzt mittig auf dem Prozessor, der Lüfter wird mittels beiliegender Gummientkoppler einfach aufgesteckt. Diese sorgen nicht nur für optimalen Halt, sondern auch dafür, dass keine Vibrationen vom Lüfter auf den Kühler übertragen werden können.

Durch die Towerbauweise ist es leider nicht in ausreichendem Maße möglich, zusätzlich zum Prozessor noch die Speicherbänke oder die Spannungswandler zu kühlen, wodurch sich diese im Betrieb etwas mehr aufheizen. Auf eine gute Gehäusebelüftung sollte deshalb nicht verzichtet werden. Vorteil dieses Konzeptes ist allerdings, dass der Kühler im Luftstrom des hinteren Gehäuselüfters bzw. Netzteillüfters (je nach Montageort im Gehäuse) liegt.

 

   


Zur Montage des Kühlers muss das Mainboard nicht ausgebaut werden. Vor dem eigentlichen Einbau des Boliden wird die Sockelhalterung mit dem Boden verschraubt. Die Tube Wärmeleitpaste reicht für etwa zwei Montagen. Wichtig ist bei HDT-Kühlern, dass man etwas mehr Paste verwendet, da hier die Zwischenbereiche zwischen den Heatpipes mit Wärmeleitpaste aufgefüllt werden sollte. Optional kann man zum Gladiator Max auch verschiedene Backplates für den Sockel 775 bzw. Sockel 775/1366 erwerben. Leistungsunterschiede konnten wir zwischen den Backplates bzw. zwischen Backplate und Push-Pins nicht ausmachen. Wird der Gladiator Max in einem LAN-PC verwendet, empfiehlt sich allerdings die optionale Backplate, da der Kühler durch die Verschraubung sicherer sitzt, als mit den Plastestiften der Standardhalterung.