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Noctua NH-D14 CPU-Kühler - Review

Erscheinungsbild & Montage

Die Optik ist, wie nicht anders zu erwarten, in den aktuellen Noctua-Farben gehalten. Die Lüfter liegen in den typischen Brauntönen und der Kühler in vernickelter Form vor.

 

Die 42 Lamellen wurden an den breiten Flächen sägeartig mit Zacken versehen. Dies wirkt sich zwar positiv auf die Verwirbelung des Luftstroms aus, birgt aber andererseits ein Verletzungsrisiko während der Installation in sich. Die je drei Heatpipes gehen wechselseitig von einem Lamellenblock zum anderen durch die Bodenplatte, statt lediglich vom Boden in die Lamellen zu führen.  

   

Die beiden Lüfter werden mit neuen Halteklammern eingehakt, doch dazu später mehr. Um Vibrationen zu vermeiden, wurden statt der kleinen, aufgeklebten Gummistreifen große Gummiblöcke in den Kühler gesteckt. Erfreulicherweise sind wieder einmal beide Lüfteranschlusskabel gesleeved worden.

   

Vor dem Einbau sollte geprüft werden, ob der Kühler oder einer der beiliegenden Lüfter in den RAM-Bereich des Boards ragt. Dafür kann man auf der Noctua-Homepage die entsprechende  Kompatibilitätsliste des Kühlers zu Rate ziehen. Um den Kühler letztlich aber verbauen zu können, muss das Mainboard je nach Sockelsystem ausgebaut werden. Da die Lüfter bereits im Vorfeld am Kühler montiert wurden, müssen diese vor dem Einbau abgenommen werden. Bei Intel-Systemen nimmt man sich die beiliegende Backplate zur Hand und steckt die Schrauben von hinten nach vorn durch die Hauptplatine. Danach werden noch vier schwarze Abstandhalter auf der Vorderseite der Platine auf die Schrauben gesteckt und die Haltebügel mit dem Bogen nach außen mittels der beiliegenden Muttern befestigt. Soll der Kühler auf einem AMD-System verbaut werden, muss das Mainboard im Fall einer verklebten Backplate des Retentionmoduls nicht zwingend ausgebaut werden. Hier werden lediglich die beiden Haltebügel mit den beiliegenden Schrauben und den weißen Abstandhaltern befestigt. Nachfolgend werden die Wärmeleitpaste auf den Prozessor aufgetragen und der Kühler darüber gesetzt. Mittels des beiliegenden Schraubendrehers zieht man die beiden Federmuttern bis zum Anschlag abwechselnd an. Dabei sollte aufgrund der sägeblattartigen Lamellenkanten vorsichtig vorgegangen werden, denn hier besteht Verletzungsgefahr. Die folgende Lüftermontage ist spielend leicht. Der 140 mm-Lüfter wird wieder zwischen die beiden Lamellenblöcke geschoben und mit den Halteklammern an den Lamellenseiten fest eingehakt. Der 120 mm-Lüfter wird in der gleichen Weise an der Vorderseite montiert. Dabei gilt zu beachten, dass es bei hohen RAM-Modulen schnell zu Problemen führen kann. Insgesamt sollten die Heatsinks also nicht höher als 16 mm sein, weil der Lüfter sonst oben über den Lamellen steht. Da der 140 mm-Lüfter in der Mitte auch unter den Lamellenblöcken Luft ansaugen kann, ist ein Luftzug über den RAM aber ohne weiteres gegeben, auch wenn dieser nicht übermäßig groß ist.