Autor: Yves Grünwald

Letztes Update: 31.05.2010

Danamics LMX Superleggera - Fazit

Der Danamics LMX Superleggera ist in jedem Fall eine Klasse für sich. Sein Platzbedarf im PC inkl. des Powerbooster 2 entspricht gut und gern dem eines einfachen Wasserkühlungsschnuppersets vom Schlage eines Corsair H50, wird letzterer mit einem unserer Slip Stream-Referenzlüfter betrieben, zieht der LMX in einem spärlich belüfteten Gehäusen jedoch den Kürzeren. Ebenso verhält es sich im Vergleich zu den reinrassigen Highend-Luftkühlern, welche zumeist mit optionalen Markenlüftern im selben Preisbereich liegen, aber dafür in unserem Testszenario ein paar Grad "besser" sind. Nichts desto trotz hat Danamics bewiesen, dass man bewährte Technik aus der Industrie ohne größere Probleme in den PC-Bereich überführen kann. Flüssigmetalllegierungen als Wärmeträger sind allerdings für hohe Temperaturbereiche gedacht, in denen Wasser bereits  überkritisch (als überhitzter Dampf) vorliegt und der Kühlungsaufwand deutlich größer wäre. Im PC-Bereich liegen die Temperaturen jedoch in vergleichsweise niedrigen Gefilden, wodurch das Potential dieser Technik, verständlicherweise, nicht voll ausgeschöpft werden kann. 

Der Danamics LMX Superleggera kann sich insgesamt dennoch sehen lassen. Die Kühlwerte liegen durchgehend im Spitzenfeld und verbessern sich mit steigendem Gehäuseluftdurchsatz noch einmal mehr als deutlich. Kritikpunkte gibt es an sich nur wenige. Hier sei, neben dem Platzbedarf für den Powerbooster 2, noch die Bauhöhe von 170,5 mm und der doch recht hohe Preis von knapp unter  115 Euro genannt, bei welchem jedoch berücksichtigt werden muss, dass dem Kühler bereits zwei Lüfter beiliegen, die bei vergleichbaren Highend-Lüftkühlern zusätzlich erworben werden müssen.   

 

Aufgrund des guten Gesamtpaketes, in Kombination mit dem gewissen "Must-Have"-Faktor gibt es von uns den "Gute Wahl"-Award.

 

Abschließend geht der Dank an  PC-Cooling für die schnelle und freundliche Bereitstellung unseres Testexemplares.

 


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