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Autor: Yves Grünwald

Letztes Update: 21.10.2010

Corsair H70 - Review

Im letzten Jahr sorgte der H50 von Corsair für viel Furore im Kühlersektor. Viele fragten sich damals, ob das Ende der Luftkühler angebrochen sei und die Wärmemengen der Topprozessoren zukünftig nur noch mit Wasserkühlern Einhalt geboten werden könne. Schon damals konnten wir diesen Umstand entkräften, denn der H50 war lediglich eine Einsteigerwasserkühllösung und bot die dementsprechenden Leistungswerte. 

Mit dem H70 startet Corsair nun einen weiteren Anlauf in diesem Bereich. Rein optisch erkennt man bereits mit dem ersten Blick deutliche Unterschiede. So ist die Kühlereinheit mit integrierter Pumpe deutlich in ihrer Höhe geschrumpft, andererseits aber auch die Radiatordicke, sowie die Anzahl der zu montierenden Lüfter erhöht worden. Wie sich der H70 im Vergleich zum Vorgänger und den aktuellen Luftkühlern behaupten kann, zeigt unsere Review.         

 

Lieferumfang & Technische Daten

Der Lieferumfang ist auch beim H70 sehr opulent und bietet für alle Montagemöglichkeiten das passende Zubehör. Die Montageanleitung ist selbsterklärend und kommt in verschiedenen Sprachen daher. 


Lieferumfang

  • Corsair H70
  • Montagematerial für die Sockel 775, 1156, 1366, AM2, AM2+, AM3; nicht vormontiert 
  • zwei Lüfter inkl. Montagematerial und Adapter zur Drehzahlreduzierung
  • Wärmeleitpaste, bereits aufgetragen
  • Montageanleitung, mehrsprachig, darunter Englisch und Deutsch
  • Link: Produktseite
  • Link: Preisvergleich

 


Technische Daten

  • Radiatorlänge: 152 mm (ohne Lüfter)
  • Radiatorbreite: 120 mm (ohne Lüfter)
  • Radiatorhöhe: 48 mm (ohne Lüfter)
  • Schlauchmaterial aus recht steifem Kunststoff, vormontiert
  • Kühler und Pumpe in einer gemeinsamen Einheit verbaut
  • Kupferboden

 

 

Bilder und Montage

Durch die veränderten Komponenten hat sich, wie bereits angedeutet, das Aussehen der Komplettkühlung etwas verändert. So ist die Kühlkörper/Pumpen-Einheit deutlich flacher und besser positionierbar, da die Schlauchanschlüsse kühlerseitig nach recht und links schwenkbar sind. Des weiteren ist der Radiator nicht nur dicker geworden- und hat somit an Oberfläche gewonnen-, durch den Einsatz von zwei Lüftern wirkt die gesamte Konstruktion zudem deutlich massiver.  

 

 

Der Einbau erfolgt zunächst nach dem bekannten Muster. Zu Beginn platziert man die Backplate auf der Rückseite des Mainboards und schraubt die zuvor, entsprechend dem Handbuch, vorbereitete Sockelhalterung zunächst nur leicht an diese an. Danach wird die Kühlkörper/Pumpen-Einheit aufgesteckt und in der Sockelhalterung so gedreht, dass die entsprechenden Haken der Halterung über den entsprechenden Stegen der Kühler/Pumpen-Einheit liegen. Daraufhin kann mit dem festziehen der Schrauben über Kreuz fortgefahren werden, bis alles fest sitzt. Nun sollte man sich darüber im klaren sein, wie die Be- bzw. Entlüftung im Gehäuse realisiert ist bzw. werden soll. Ist der Hecklüfter der einzige, der warme Luft aus dem PC saugt, dann muss bedacht werden, dass die Kühlleistung entsprechend geringer ausfallen wird, als bei gut belüfteten Gehäusen bzw. bei der, laut Hersteller präferierten, Montage (Frischluft nach innen saugend). Abschließend schraubt man den, zur Gehäusefront zeigenden Lüfter an den Radiator an und positioniert den Radiator und den zweiten Lüfter an die Rückwand des Gehäuses.