Erscheinungsbild & Montage


Äußerlich überzeugt der Kühler durch das blau-silbrige Erscheinungsbild. Der transparente Lüfter besitzt violette Lüfterblätter, welche sich in das Gesamtbild einordnen.



Von der Bodenplatte ausgehend verläuft zentral eine einzelne Super Conductor Heatpipe gerade bis zum höchsten Punkt. Diese massive Heatpipe ist deutlich leistungsfähiger als die herkömmlichen, kleineren Heatpipes und hat, wie auch die mittlerweile weit verbreiteten HDT-Kühler (heatpipe-direct touch) direkten Kontakt mit der CPU. Auf die Heatpipe sind 39 Lamellen aufgesteckt, welche zusätzlich von 2 blauen Abschlussplatten umgeben sind, an welchen der mitgelieferte Lüfter über Gummis eingehängt wurde.



Der Kühler sitzt mittig auf dem Prozessor, der Lüfter ist außermittig platziert. Gefallen hat uns die Fähigkeit, die Lamellen um die Heatpipe frei zu drehen. Dabei kann man bewusst den Luftstrom nach eigenem Gutdünken festlegen.



Durch die Towerbauweise ist es leider nicht möglich, zusätzlich zum Prozessor noch die Speicherbänke oder die Spannungswandler zu kühlen, wodurch sich diese im Betrieb etwas mehr aufheizen. Auf eine gute Gehäusebelüftung sollte deshalb nicht verzichtet werden. Vorteil dieses Konzeptes ist allerdings, dass der Kühler im Luftstrom des hinteren Gehäuselüfters bzw. Netzteillüfters (je nach Montage) liegt. So wird die erwärmte Luft direkt nach außen befördert. Zudem überhitzt der Kühler bei einem Lüfterdefekt nicht gleich.

Zur Montage des Kühlers muss das Mainboard ausgebaut werden, da man auf eine Backplate setzt. Diese ist nicht wie üblich starr, sondern besitzt in der Mitte ein Gelenk, wodurch der Einbau zusätzlich zur dicken Schaumgummierung erschwert wird, welche zudem nicht aufgeklebt werden kann. Ist der Kühler montiert, kann dieser um 360° nach Belieben gedreht und ausgerichtet werden.

Die Montage geht leider etwas schwierig von der Hand. Nur mit einem langen Schraubendreher und der Entfernung des Schaumstoffes der Backplate war es uns mit viel Druck möglich, die Federn nach unten zu drücken und  den Kühler zu montieren. Dabei ging es nicht ohne Verletzungen zu, da die sehr dünnen Lamellen scharfkantig sind. Ein Drehen der Lamellen um die Heatpipe herum, um die Schrauben nacheinander anzuziehen, brachte nur mäßig Erfolg, da die Schrauben nicht immer sofort griffen. Etwas längere Exemplare hätten den Einbau wesentlich erleichtert.