Reviews > Luftkühlung > Kühler > Auras LPT-709 CPU-Kühler > Erscheinungsbild & Montage

Erscheinungsbild & Montage


Äußerlich überzeugt der Kühler durch die Vernickelung, wodurch diverse Spiegeleffekte hervorgerufen werden können. Der transparente Lüfter passt sich dem Gesamtbild zumindest im spannungslosen Zustand an, denn mit den blauen LED's wird dieses etwas abgefälscht. Weiße LED's wären unserer Meinung nach etwas stimmiger gewesen. Auch die hochwertige Verarbeitung kann sich sehen lassen.



Von der Bodenplatte ausgehend verlaufen seitlich je vier vernickelte Heatpipes. Diese führen in insgesamt 45 Lamellen, welche an der dem Lüfter entgegengesetzten Seite etwas nach oben gebogen sind.



Die Kupferbodenplatte mit den eingelassenen Heatpipes ist mittig platziert. Der Kühler sitzt somit inkl. des verbauten Lüfters zentral auf dem Prozessor.




Durch die Towerbauweise ist es leider nicht möglich, zusätzlich zum Prozessor noch die Speicherbänke oder die Spannungswandler zu kühlen, wodurch sich diese im Betrieb etwas mehr aufheizen. Auf eine gute Gehäusebelüftung sollte deshalb nicht verzichtet werden. Vorteil dieses Konzeptes ist allerdings, dass der Kühler im Luftstrom des hinteren Gehäuselüfters bzw. Netzteillüfters (je nach Montage) liegt. So wird die erwärmte Luft direkt nach außen befördert. Zudem überhitzt der Kühler bei einem Lüfterdefekt nicht gleich. Kommt eine weniger performante CPU zum Einsatz, kann außerdem über einen passiven Betrieb nachgedacht werden, eine entsprechend gute Gehäusebelüftung vorausgesetzt.

Zur ersten Montage des Kühlers muss das Mainboard nicht ausgebaut werden. Durch die Push-Pins ist eine einfache Montage wie beim Intel/AMD-Boxedkühler möglich. Für Vielbastler am PC also kein Problem.

Die Montage geht leicht von der Hand. Mit einem passenden Schraubendreher wird die Sockelhalterung am Kühlerboden mit den beiliegenden Schrauben befestigt. Nun kann der LPT-709 bequem mittels Push-Pins, respektive AM2-Halteklammer, auf der Platine verbaut werden. Nachteilig für den Einsatz in einem AM2-System ist allerdings, dass man auf die Einbaurichtung des Retentionmoduls angewiesen ist. Beim Sockel 775-Pendant hingegen ist es durch die Push-Pin-Montage möglich, die warme Luft nach oben oder nach hinten zu fördern.