Reviews > Luftkühlung > Kühler > Akasa AK-965-BL (Sockel 775) > Erscheinungsbild & Montage

Erscheinungsbild & Montage


Der Kühler ist angekommen. Schnell wird der Karton aufgerissen und die Verpackung geöffnet. Doch was ist das? In graue Presspappe eingebettet, liegt der kleine blaue Kühler einbaufertig mit bereits aufgetragener Wärmeleitpaste. Alles in Allem ein typischer OEM-Lüfter. Doch der erste Eindruck verfliegt schnell...

 

   


Von der Bodenplatte ausgehend verlaufen die 3 einzelnen Heatpipes rechts und links in die Lamellen. Insgesamt 45 Stück davon sollen für optimale Wärmeabgabe sorgen. Auffällig ist, dass die Lüfterblende einen Teil der Lamellen bedeckt. Dadurch konzentriert sich die Wärmeabgabe über die Lamellen im Zentrum direkt unter dem Lüfter.

 

   


Der Kühler sitzt mittig auf dem Prozessor, der Lüfter ist außermittig platziert. Je nach Einbau, nach oben blasend oder nach hinten, kann man frei wählen, wie der Luftstrom fließen soll. Zudem lassen sich so eventuelle Klippe, wie zu große RAM-Kühler, umschiffen.

 

   


Durch die Towerbauweise ist es leider nicht in ausreichendem Maße möglich, zusätzlich zum Prozessor noch die Speicherbänke oder die Spannungswandler zu kühlen, wodurch sich diese im Betrieb etwas mehr aufheizen. Auf eine gute Gehäusebelüftung sollte deshalb nicht verzichtet werden. Vorteil dieses Konzeptes ist allerdings, dass der Kühler im Luftstrom des hinteren Gehäuselüfters bzw. Netzteillüfters (je nach Montage) liegt. So wird die erwärmte Luft direkt nach außen befördert. Zudem bleibt auch bei einem Lüfterdefekt noch ein kühlende Luftstrom von dem verbleibenden Lüfter.


 


Zur Montage des Kühlers muss das Mainboard nicht ausgebaut werden. Mittels Push-Pins lässt sich der AK-965BL sehr leicht, selbst von Laien, montieren. Nachdem das Lüfterkabel mit der Platine verbunden ist, ist der Einbau bereits abgeschlossen. Typisch OEM.