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Praxistest Teil 2

Wie gewohnt folgt nun eine genaue Beurteilung der Luft- und Nebengeräuschentwicklung. Dabei wurden alle sechs Exemplare berücksichtigt. Aufgrund der niedrigen Drehzahl wurden 5V und 7V zusammengefasst.


Subjektive Lautstärke


12 Volt
Alle Lüfter sind dank 800U/min Drehzahl bereits bei 12V sehr leise. Vier der Lüfter entwickeln jedoch hier ein mehr oder weniger starkes Schleifern und Klackern, lediglich zwei Lüfter sind nahezu frei von Nebengeräuschen - vorausgesetzt man baut sie vertikal ein. Sollen sie so eingebaut werden, dass sie Luft nach oben oder unten fördern, tritt auch bei diesen zwei Lüftern ein Schleifgeräusch auf, bei den übrigen verstärkt es sich.

5 und 7 Volt
Prinzipiell sind alle Probanden hier unhörbar, außer man nähert sich bis auf sehr geringe Distanz (<0,5m). Dann wiesen alle unsere Testexemplare ein leichtes, unregelmäßiges Schleifen auf.

Solange man die Lüfter also nicht horizontal verbauen will, sind sie für den Silent-Betrieb recht gut geeignet, nur der empfindlichste User wird sich am Schleifen stören. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, lohnt es sich möglicherweise wie beim Yate Loon D12SL-12 gleich mehrere Modelle zu testen und sich die besten auszusuchen.


Anlaufspannung


Die zum einmaligen Starten benötigte Spannung war relativ hoch, auch für einen 800U/min-Lüfter. Bei jeweils zwei Exemplaren waren 6,2V bzw. 6,0V nötig, bei je einem bessere 5V und schlechte 6,5V. Es ist also entweder ratsam, alle Lüftern gleich mit 7V zu versorgen, wobei sie trotzdem sehr leise sind, oder eine Lüftersteuerung mit Starthilfe (die ersten Sekunden beträgt die Spannung 12V) zu kaufen. Obgleich die Lüfter hier eher enttäuschen, sollten die hohen Anlaufspannungen in der Praxis kaum relevant sein.

Regelbereich


Um anzugeben, von-bis welcher Drehzahl die Lüfter betrieben werden können, nahmen wir wieder stellvertretend dasjenige Exemplar, das wir auch für die Windgeschwindigkeits- und Schalldruckmessungen verwendet haben. Und hier notierten wir bisher absolute Bestwerte. Während die von Xen.Core versprochenen 800U/min nicht ganz eingehalten werden können (max. 787U/min bei 12V), drehte er selbst mit 73U/min seine Runden - laut Tachosignal. Wir schätzen jedoch, dass es tatsächlich rund 30-40U/min waren, denn 73U/min wurden schon bei höherer Spannung angezeigt und beim weiteren Absenken verringerte sich die Drehzahl optisch merklich. Das untere Ende der Fahnenstange war übrigens mit etwa 3,2V erreicht.