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Erscheinungsbild & Funktionsweise

Das Lüfterpaket schaffte den Weg in einer bedruckten Kunststoffverpackung zu uns, die an der Vorderseite aber ein großes Sichtfenster auf die Lüfter bietet.
Dabei gibt die Vorderseite in erster Linie Informationen, um welches Produkt es sich handelt. Auf der Rückseite sind dann alle relevanten technischen Daten vorhanden.

 


In der Verpackung selbst befindet sich neben den Lüftern nur ein kleines Plastiktütchen mit insgesamt 24 Entkopplern aus Gummi. Weiteres Zubehör ist nicht vorhanden.

 


Sieht man sich nun die Lüfter selbst an, wird man in vielerlei Hinsicht an den Nanoxia FX12-1250 erinnert, den wir schon zur Review hatten. Die Xen.Core-Lüfter sind nahezu vollständig in den Komplementärfarben des Nanoxias gehalten: Statt eines schwarzen ein weißer Rahmen, statt eines weißen ein schwarzes Kabel, statt giftgrüner blaue Lüfterblätter. Nun gut, zumindest bei den Lüfterblättern wäre die Komplementärfarbe eher blau-lila gewesen.

 


Die Ähnlichkeit ist aber keineswegs als schlechte Eigenschaft zu verbuchen, so überzeugte der Nanoxia in puncto Verarbeitung doch auf ganzer Linie. An diese kann Xen.Core aber leider nicht ganz anknüpfen. Zwar leistete man sich nirgends größere Patzer, vor allem aber der Rahmen wirkt etwas speckig. Das sehr geringe Gewicht von 89g trägt möglicherweise auch zu diesem Eindruck bei. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass der Nanoxia-Lüfter in einer anderen Preisklasse angesiedelt ist.
Doch genug verglichen, wir wollen uns dem Lüfter der Carboon-Serie noch genauer widmen. Auf dem Rotor ist ein holografischer Aufkleber platziert, der je nach Lichteinfall seine Farbe ändert. Auch auf der Rückseite ist ein Aufkleber, dieser allerdings hat einen weißen Hintergrund. Anders als die allermeisten anderen Hersteller hat Xen.Core darauf verzichtet, Angaben zur Leistungsaufnahme etc. dort abzudrucken.

 


Um sich gegen die mittlerweile sehr starke Konkurrenz im Lüftermarkt durchzusetzen, entwickeln diverse Hersteller eigene Blattgeometrien, um die Leistung zu steigern. Nicht so Xen.Core. Man verwendete einfach das vielfach bewährte Standarddesign mit 7 Lüfterblättern. Daher erwarten wir den Lüfter im Mittelfeld bei der Förderleistung.

 


Man hat sich beim Budget-Lüfter wie nicht anders zu erwarten für ein Gleitlager entschieden, das den Namen S.PS Bearing trägt. Die Entscheidung für so ein Lager ist aber nicht zwangsläufig schlecht, wir hatten auch schon nahezu nebengeräuschfreie Gleitlager-Lüfter im Test. Die Ergebnisse unserer Lüfter sind abzuwarten.
Kommen wir zum Schluss noch zu einen kleinen Highlight, dem Kabel. Durch die Ummantelung mit weißem Gewebeschlauch macht es einen hervorragenden Eindruck. Die 30cm Länge sollten in den meisten Fällen auch ausreichend bemessen sein.

 


Nun aber genug der äußeren Werte - wir wollen nun schauen, wie sich die Lüfter auf unserem Teststand schlagen.