Erscheinungsbild & Funktionsweise

Beide Lüfter kommen in einer sehr seriösen Verpackung daher, die von der Farbe Blau dominiert wird. Der eigentliche Inhalt befindet sich dabei in einem Plastikkarton, der von hinten mit einer Pappscheibe verschlossen wird. Während die Vorderseite in erster Linie Auskunft über das genaue Modell gibt, findet man auf der Rückseite neben den technischen Daten noch einen knappen Überblick über die Besonderheiten der Lüfter, denen wir uns später widmen wollen. Leider sind alle Texte ausschließlich in Englisch verfasst.
Hierbei ist noch anzumerken, dass die Verpackung des 80mm-Lüfters entsprechend kleiner ausfällt als die seines größeren Bruders.

 



In der Verpackung selbst befindet sich an Zubehör alles, was man für den schnellen Start benötigt: Mit schwarzen Entkopplern aus Silikon und herkömmlichen Schrauben hat man die freie Wahl der Befestigungsmethode und durch den 3:4Pin-Adapter kann man sich auch aussuchen, wo der Lüfter angeschlossen werden soll. Leider verfügt dieser Adapter über keinen Abgriff für das Tachosignal, auf welches man in diesem Fall also verzichten muss. Für unerfahrene User ist noch ein Faltblatt beigelegt, das den Einbau als Gehäuselüfter erläutert. Die englischen Texte werden durch Bilder hinterlegt, sodass die Anleitung für jedermann verständlich sein sollte.

 


Wesentlich aufregender als das Zubehör sind die Lüfter an sich, denn diese weichen optisch vom klassischen Standardlüfter deutlich ab. Da wäre zuerst die auffällige Farbgebung zu nennen: SilenX hat seine Lüfter mit einem speziellen Effekt-Lack lackiert, der je nach Lichteinfall in seiner Farbe leicht variiert - doch seht selbst. Bilder sagen bekanntlich mehr als Worte.

 



Als optisches Gimmick ist der holografische Aufkleber auf der Rückseite des Lüfters zu bezeichnen, der Auskunft über die wichtigsten Kenndaten und die Modellnummer gibt. Er leuchtet bei Lichteinfall in den verschiedensten Farben.

 


Weiter mit den Auffälligkeiten geht es bei dem Lüfterkabel. Dieses ist, wie beim 3:4Pin-Adapter übrigens auch, mit durchsichtiger Ummantelung überzogen, sodass man direkt die silberne Litze sieht. Noch einmal aufgewertet werden die Kabel dadurch, dass alle drei bzw. zwei Adern sorgfältig zusammengeklebt sind und so genau nebeneinander verlaufen. Mit etwa 30cm (am Lüfter) bzw. 10cm (am Adapter) Länge sind sie ausreichend dimensioniert.

 


Kommen wir nun zum technischen Highlight der iXtrema Pros: SilenX wirbt nicht ganz unbescheiden mit dem besten Verhältnis aus Leistung und Lautstärke aller am Markt befindlichen Lüfter.
Realisiert haben will man dies in einer langen Phase der Optimierung. Das Ergebnis ist dabei eine verkleinerte und wie bei Noctua abgerundete Lüfternarbe, was mehr Platz für die Lüfterblätter ermöglicht. Von der magischen Zahl sieben weicht SilenX wie die allermeisten Hersteller auch aber nicht ab. Verglichen mit anderen Herstellern, insbesondere Scythe, sind die Lüfterblätter jedoch relativ schmal. Gerade durch eine Verbreiterung selbiger konnte Scythe' S-FLEX-Reihe Topp-Leistungen einfahren.

 



Wo wir gerade beim Vergleich mit den S-FLEX-Lüftern sind: Auch SilenX setzt ein FDB-Lager ein, was übersetzt "dynamisches Flüssigkeitslager" bedeutet und dort mit seiner Laufruhe überzeugen konnte. Die Lebensdauer gibt SilenX leider nicht an, wegen eines ähnlichen Lagers lässt sie sich jedoch ähnlich hoch einschätzen (ca. 120.000 Stunden).

Die Verarbeitung ist gut: Der Lack wurde überall sauber aufgetragen, auch wenn kleinere Lackierfehler wegen des Effekt-Lacks kaum auffielen. Die Lüfterblätter sind ebenfalls sauber verarbeitet, es gibt keine scharfen Kanten.

 



Alles in allem können die iXtrema Pro-Lüfter auf den ersten Blick überzeugen und liefern ein sauberes Bild ab. Wie sie sich in der Praxis schlagen, erfahrt ihr auf den folgenden zwei Seiten.