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Einleitung


Enermax, den Meisten überwiegend durch die Netzteile bekannt, wagt sich einige Jahre nach den WARP-Lüftern, die in den meisten Hardware-Foren für wenig Aufmerksamkeit sorgten, erneut auf den Lüfter-Markt. Besonders Case-Modder werden durch drei verschiedene Designs und LED-Beleuchtung angesprochen, gleichzeitig soll die Geräuschentwicklung auch Leute überzeugen, die Flöhe sprichwörtlich husten hören.

 


Die Twister-Lüfter gliedern sich noch einmal in drei verschiedene Modellvarianten, von denen jeweils ein 80 mm-, 92 mm- und 120 mm-Ableger existiert. Diese Baureihen heißen im Einzelnen "Cluster", "Everest" und "Magma" und bringen jeweils andere Eigenschaften mit.

Die 92 mm-Varianten lassen wir in diesem Round-Up außen vor (die es übrigens nur als Cluster und Everest gibt, nicht als Magma) und konzentrieren uns auf die gängigeren Baugrößen.

Allgemeines


Wie bereits erwähnt, gibt es drei verschiedene Lüfter-Serien mit der Twister-Technologie, die das Lager beschreibt. Dadurch läut der Rotor fast berührungsfrei, was in der Theorie besonders der Lebensdauer und Geräuschentwicklung zu Gute kommt. Und in der Tat - die MTBF des Herstellers liegt mit 100.000 Stunden recht weit oben. Im Dauerbetrieb entspricht das mehr als elf Jahren.

Um die Leistung sollen sich dabei die "Batwing" getauften Lüfterblätter kümmern. Enermax selbst vergleicht deren Form mit den Flügeln einer Fledermaus und will bei gleicher Drehzahl 30 % mehr Leistung erzielen, und das bei gleichzeitig geringerer Geräuschentwicklung. Ob dies mithilfe unserer Gerätschaften nachvollziehbar ist, werden wir später sehen. Immerhin hat man sich hier Gedanken um ein eigenes Design gemacht, um frischen Wind in den Lüftermarkt zu bringen.

 


Ein weiteres, nettes Feature ist der abnehmbare Rotor. Im Falle von Verschmutzungen kann die Einheit mit den Lüfterblättern einfach abgenommen und unter fließendem Wasser gereinigt werden.

Bevor wir uns einzeln den Magmas, Clusters und Everest widmen, an dieser Stelle noch ein paar Worte zur Verpackung, die bei allen Lüftern gleich ist. Je nach dem, ob 80 oder 120 mm, erhält man eine unterschiedlich große Kunststoffverpackung, die bei Bedarf wiederverschließbar ist. Dank ihrer Transparenz wird ein großzügiger Blick auf den Propeller ermöglicht. Zusätzlich in der Packung befinden sich jeweils ein Satz Gummientkoppler und Schrauben sowie ein Adapter von 3Pin auf 4Pin zum direkten Anschluss an das Netzteil. Bei den Lüftern der Everest-Serie lagen aus welchen Gründen auch immer noch drei kleine Aufkleber mit uns nicht erschließbarer Bedeutung bei.

 


So weit so gut. Schauen wir uns jetzt die einzelnen Modelle mit Twister-Technologie genauer an.