Reviews > Luftkühlung > Lüfter > Enermax Twister-Serie > Enermax Twister Cluster

Enermax Twister Cluster




Jede der einzelnen Baureihen hat spezielle Features, um optimal auf den Käufer zugeschnitten zu sein. Die Besonderheit im Falle der Clusters ist ein 4Pin-PWM-Stecker, um vom Mainboard geregelt zu werden. Mit 500-1200 U/min beim 120 mm-Modell und 500-2000 U/min beim kleineren Propeller liegt die Drehzahl in einem aus unserer Sicht sehr sinnvollen Bereich, der einen guten Kompromiss aus Lautstärke und Kühlleistung darstellt.

 


Der gesamte Lüfter ist weiß und verfügt zusätzlich über eine weiße Beleuchtung, die über einen Schalter direkt am Rahmen ausgeschaltet werden kann. Verarbeitungstechnisch befindet sich Enermax auf hohem Niveau. Wir konnten keine Schönheitsfehler entdecken. Stilbruch wird auch beim Anschlusskabel nicht begangen, das bewusst mit weißem Gewebemantel überzogen ist. Dank fast 50 cm Länge sollte man auf Verlängerungen verzichten können.

 


Bei normalen Lüftern wird an einer Seite Luft angesaugt und auf der anderen rausgeblasen. Zusätzlich dazu soll beim Enermax Cluster durch Öffnungen an den Seiten Luft angesaugt werden können, um den Luftstrom zu maximieren. Diese Luftschlitze in Form des Enermax-Schriftzuges auf einem gebürsteten Metallband wissen darüber hinaus auch optisch sehr zu gefallen. An dieser Stelle stellt sich aber die Frage, wie sich der vermeintliche Vorteil zusätzlicher Lufteinlässe beispielsweise an einem CPU-Kühler mit starkem Luftwiderstand verhält. Denn genauso wie Luft einströmen kann, könnte theoretisch auch an den Seiten Luft austreten, statt auf die Kühllamellen zu treffen und so die Kühlleistung senken. Dieser Frage werden wir später auf den Grund gehen, denn die Magma-Serie ohne die so genannte "HALO frame"-Techologie lässt einen direkten Vergleich zu.

 


Auf der nächsten Seite fahren wir fort mit den beiden Modellen der Everest-Serie.