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Erscheinungsbild & Funktionsweise

Zur Zeit der alten SWiF-Serie gab es für jeden Lüfter zwei Varianten. Einerseits die Basic-Version, die nur den Lüfter enthielt, andererseits die Retail-Version mit reichhaltigem Zubehör. Bei den SWiF2-Lüftern geht Coolink einen Mittelweg und verkauft nur eine Variante, die in einer klassischen und schon vielfach bewährten Kartonage daherkommt.  Mit einer schwarz-weißen Vorderseite und lilafarbenen sowie grünen Applikationen und einer komplett lila Rückseite, ist diese ziemlich auffällig gestaltet.

Im Lieferumfang befinden sich jeweils vier Schrauben und neongrün-gelbe Enkoppler, im Falle der PWM-Version außerdem ein Y-Adapter, um zwei Lüfter an einen FAN-Header anschließen zu können.

Abgesehen vom Y-Adapter unterscheidet sich der SWiF2-120P (PWM) vom "normalen" SWiF2-1201 nur bezüglich der Drehzahl (und natürlich des Steckers, die PWM-Variante hat einen 4 Pin-Stecker). Während der 120P mit PWM-Steuerung im Bereich von 800 bis 1700 U/min dreht, läuft der 1201 konstant mit 1200 U/min.

Dass sich im Vergleich zur Vorgängergeneration einiges getan hat, sieht man dem SWiF2-Lüfter ohne Weiteres an, denn nicht nur die Farbgebung hat sich geändert: Ein schwarzer Rahmen mit grüngelben Flügelblättern springen einem sofort ins Auge. Weitere Verbesserungen stecken im Detail.

Zuerst wäre da die Form und Anzahl der Lüfterblätter zu nennen. Statt sieben Schaufeln wie beim 0815-Lüfter, kann mit dem Design vom SWiF2, bestehend aus 11 kleineren Lüfterblättern, angeblich ein besseres Verhältnis aus Leistung und Lautstärke erzielt werden (laut dem Diagramm auf der Rückseite der Verpackung). Ebenfalls auffällig ist die leicht abgerundete Lüfternabe, die etwas größere Lüfterblätter ermöglicht und Luftverwirbelungen reduzieren soll.

Auch unter der Haube gibt es eine wichtige Änderung: Coolink verwendet ab sofort ein hydrodynamisches Lager (Flüssigkeitslager) und möchte damit eine möglichst hohe Laufrufe und Lebensdauer erreichen. Die stolze Garantie von 5 Jahren spricht eine eindeutige Sprache.

Die Verarbeitungsqualität ist nahezu perfekt. Während der Lüfter an sich sehr sauber gefertigt ist und auf scharfe Kanten verzichtet, bleibt das Anschlusskabel weiterhin ein Kritikpunkt. Nicht, dass es mit 40 cm Länge zu kurz wäre, aber die Ummantelung ist die gleiche wie beim alten SWiF: Ein einfacher, zu großer Gummischlauch, der sehr leicht knickt und unschöne Knickstellen hinterlässt. Wir hätten bei einem Lüfter, der so viel Wert auf das Äußere legt, eine elegantere Lösung erwartet. Einen Beinbruch stellt dieses Manko trotzdem nicht dar.

Nun aber zu den Praxistests: Wie werden sich die SWiF2 gegen die Konkurrenz schlagen?