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Erscheinungsbild & Funktionsweise

Die Produktverpackung preist bereits die herausragenden Alleinstellungsmerkmale der Karte an: Erhöhte Taktfrequenzen, 1024MB statt 512MB Grafikspeicher, vier Anschlüsse zur Datenverteilung an alle Standards am Markt sowie die Sonic-typische verbesserte Kühlung. Nach dem Öffnen der Box fällt dem Kunde neben der Karte sehr reichhaltiges Zubehör in die Hände. XpertVision hat an alles gedacht.

Als offensichtliches Merkmal kommt auf den Sonic-Versionen wie immer auch hier ein alternativer Kühler zum Einsatz. Dieser bedekt sowohl die Vorder- als auch Rückseite der Karte und kühlt damit die 16 Speicherbausteine und die GPU. Der Zwei-Slot-Kühler hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: Die Dimensionierung am Rand kann zu Kompatibilitätsproblemen mit Mainboards führen, bei welchen direkt unter dem PCIe-Slot ein Standard-PCI-Slot platziert ist. In diesem Fall kann die Karte nicht verbaut werden!

Ist dieser Sachverhalt nicht gegeben, steht der Verwendung der Karte nichts entgegen und sie erfreut durch einen optisch ansehnlichen Kühler sowie einen erstaunlich leisen Betrieb - trotz Übertaktung. Der Lüfter ist kaum Auszumachen und dreht auch unter Last permanent auf konstant niedrigem Niveau von 30% der Maximaldrehzahl.

Die Slot-Blende strotzt vor Anschlussmöglichkeiten: 2x DVI, jeweils einen HDMI (mit HDCP-Unterstützung) und DisplayPort sowie einen optischen Digitalaudioausgang bieten eine Anschlussvielfalt, die den Standard bei Weitem übertrifft und eine höchst flexible Einsatzmöglichkeit der Karte, gerade im Bereich "HomeCinema" oder HTPC, garantiert.

Das eigens für die Sonic-Variante gefertigte Design entspricht nicht dem Referenzlayout. Das bedeutet, dass Wasser-Komplettkühler beispielsweise nicht verbaut werden können. Wie steht es um die Sonic im Leistungsvergleich? Dies klären die folgenden Seiten.