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Praxistest 


Um einen möglichst realistischen Praxistest zu ermöglichen, werden folgende Komponenten mit Hilfe der Bedienungsanleitung in das Gehäuse eingebaut. Nachdem der Rechner in Betrieb genommen wird, testen wir das Thermaltake Level 10 GTS in Hinblick auf Vibrationen und Lüfterlautstärke.

 

  • Mainboard: MSI X58 Eclipse SLI
  • CPU: Intel Core i7 920 mit Boxed-Kühler
  • Grafikkarten: BFG GeForce 9600GTS
  • Netzteil: Tagan SuperRock 880W  
  • RAM: Crucial 3 GB DDR3 Triple-Channel-Kit  
  • HDD: Western Digital 3.5"-HDD
  • Laufwerk: 5,25"-DVD-Brenner

 

Installation der Hardware

 

Der Einbau der Komponenten beginnt mit der Montage des Mainboards samt Arbeitsspeicher und befestigtem Prozessorkühler. Da die Abstandshalter für das ATX-Format bereits eingebaut sind, muss die Hauptplatine lediglich platziert und mit den beiliegenden Schrauben befestigt werden. Dabei sollte das Case auf die Seite gelegt werden, um den Einbau zu vereinfachen. Es folgt die Montage der Grafikkarte, welche mittels Thumbscrew mit der Rückwand verbunden wird.
Im Folgenden entscheiden wir uns für den Einbau des Netzteils mit Lüfterrichtung nach unten, damit die kühlere Umgebungsluft anstelle der erwärmten Gehäuseluft in das Netzteil gelangt. Obwohl das Tagan-PSU ein nicht-modulares Netzeil ist, bietet das Level 10 GTS auf dem Gehäuseboden ausreichend Platz für die Kabelstränge. Die Gummiummantelungen im Tray sind stabil und schützen die Kabel beim Verlegen vor scharfen Kanten. Während die Verbindungen zum Frontpanel hergestellt werden, fällt auf, dass Thermaltake relativ lange Kabel verbaut. Auf diese Weise hat der Käufer viele Freiheiten, um für ein ideales Kabelmanagement zu sorgen.
Jetzt werden die Vorbereitungen für den Einbau der HDD getroffen, indem wir dem Easy Swap HDD-System Strom zur Verfügung stellen und die Datenkabel verbinden. Das System macht seinem Namen alle Ehre, da die HDD lediglich mit einer Schublade verschraubt und anschließend in das Gehäuse geschoben werden muss - ein Kinderspiel.
Das DVD-Laufwerk wird in den zweiten Schacht geschoben und zunächst mittels Schnellspannklemme befestigt. Bevor die Front wieder an das Level 10 GTS geklemmt wird, muss noch die passende 5,25"-Blende entfernt werden. Im letzten Schritt werden die beiden Gehäuselüfter mit dem Mainboard verbunden und schließlich die Seitenteile angebracht - alles in allem ein unkomplizierter Einbau.

 

Inbetriebnahme und Lautstärke der Lüfter

 

Sind die Verbindungen vom Frontpanel korrekt angeschlossen, leuchtet die blaue Power- sowie die rote Festplattenaktivitäts-LED nach dem Einschalten auf. Durch das Frontgitter schimmert der blau-beleuchtete Lüfter und sorgt auf diese Weise für eine interessante Optik im Betrieb. Die Lautstärke der Gehäuselüfter ist subjektiv betrachtet auf einem angenehmen Niveau, wobei man natürlich bei voller Leistung auch das übliche Rauschen wahrnimmt.
Die Schnellspanner im 5,25"-Schacht sorgen für einen straffen Sitz des DVD-Laufwerks, denn im Betrieb entstehen bis auf die üblichen Geräusche keine unangenehmen Vibrationen. Wer sicher gehen will, kann trotzdem eine weitere Schraube zur Befestigung verwenden.


Erweiterungsmöglichkeiten

 

Thermaltake schafft bereits mit drei Schlauchdurchführungen an der Rückseite die Voraussetzungen für den Betrieb einer externen Wasserkühlung. Tatsächlich ist im Gehäuse nach dem Einbau der Hardware relativ wenig Platz, um beispielsweise einen Radiator zu montieren. Ein dualer Wärmetauscher samt Lüftern mit einer maximalen Höhe von 4 cm kann unter dem Deckel montiert werden, um das Mainboard nicht zu berühren. Eine externe Variante ist bei dem Level 10 GTS demnach empfehlenswert. Die Wasserpumpe kann beispielsweise im 5,25"-Schacht platziert werden oder findet bei einem modularen Netzeil auch Platz auf dem Boden des Cases. Trotz der geringen Ausmaße lässt sich die Hardware also mit Wasser kühlen.

 

Abschließend folgt das Fazit zur Gehäusereview.