Innenaufbau


Thermaltake hat sich nicht lumpen lassen und auch dem Innenraum eine schwarze Farbschicht verpasst, wodurch dieser deutlich gegenüber den üblichen mausgrauen Ausführungen aufgewertet wird. Beim Auffbau greift der Hersteller weitestgehend ein konventionelles Konzept auf. Alles ist dort zu finden, wo man es auch vermuten würde. Der Festplattenkäfig mit seinen neun Aufnahmemöglichkeiten ist im vorderen unteren Bereich positioniert, direkt unter den drei externen 5,25''-Schächten. Lediglich das Netzteil wandert im Zuge einer verbesserten Kühlung nach unten. Je nach Bedarf kann das Netzteil mit seiner Lüfteröffnung nach oben oder unten montiert werden, denn im Boden befindet sich eine längliche Öffnung für den Einstrom von Luft. Gehalten wird der Spannungsversorger dabei nicht nur von der Rückwand, sondern auch von einer sich darüber befindlichen horizontalen Blende. Diese kann zum einen zur Montage ausgebaut werden und fungiert zum anderen auch als Haltekonstruktion für zwei 2,5''-Platten.


Die Abdeckungen der PCI-Slots sind bis auf eine irreversibel zu entfernen. An dieser Stelle wäre sicherlich der komplette Einsatz von wieder anschraubbaren Blenden wünschenswert gewesen. Schließlich ist es nicht ungewöhnlich, dass z.B. eine Dualslot-Karte und dann wieder eine einfache Grafikkarte zum Einsatz kommen. Direkt daneben befinden sich zwei Luftauslässe für 60 mm-Lüfter. Das überrascht ein wenig, so findet man doch solch kleine Lüfter heute gegebenenfalls in HTPC-Gehäusen, in denen aufgrund der beengten Platzverhältnisse der Einsatz von größeren Lüftern nicht möglich ist. Wir bezweifeln, dass jemand die beiden Auslässe tatsächlich aktiv benutzen wird.


Trotz der nicht kleinen Außenmaße ist das Element S kein riesiges Gehäuse. Die Maße kommen unter anderem durch die Plastikabdeckungen vorn und oben zustande. Wer also richtig viel Platz benötigt (z.B. für eine Wasserkühlung), muss sich auf beschränkte Platzverhältnisse einstellen. Für alle anderen ist sicherlich genug Arbeitsraum vorhanden. Thermaltake setzt der Nutzung einer Wasserkühlung jedoch keinen Riegel vor und hat neben dem Netzteil zwei Schlauchdurchführungen vorbereitet, die jedoch erst noch mit Werkzeug komplett geöffnet werden müssen. Da also doch die Bohrmaschine herhalten muss, stellt sich die Sinnhaftigkeit über diese Vorbereitung, aber wir wollen uns nicht an unwichtigen Dingen aufhängen. Alles in Allem gefällt das Element S mit einer sinnvollen Nutzung des gegebenen Raumes und dürfte den Großteil der Nutzer mit ausreichend Platz versorgen.