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Äußeres Erscheinungsbild

Das Spire Senator 6004-Gehäuse ist zum größten Teil aus Stahl gefertigt. Neben vielen Kunststoffhalterungen und Einschüben für Laufwerke aus Plastik besitzt das Gehäuse eine Aluminiumfront, die in einen Kunststoffrahmen eingelassen ist. Das sogenannte Mesh-Blech ist passgenau montiert und sitzt ebenso wie die Laufwerksblenden bündig zum Rahmen in der Front. Das gesamte Gehäuse ist schwarz lackiert und weist eine gleichmäßige Oberfläche auf, die durch das silberfarbene Spire-Logo in der Front verziert wird. Das Senator 6004 ist relativ robust gefertigt und die Kombination aus Stahl, Kunststoff und Aluminium wirkt stimmig.

Das mittig platzierte Frontpanel sticht durch seine in Klavierlackoptik gehaltene Oberfläche deutlich heraus. Neben vier USB 2.0-Anschlüssen sind ein Mic-In- und ein Stereo-Out-Anschluss für die schnelle Verbindung vorhanden. Die silbernen Power- und Resettaster lassen sich angenehm betätigen. Wirft man einen Blick auf den Deckel sowie das rechte Seitenteil, fallen die großen Aussparungen auf, um zusätzliche Lüfter zu montieren. Während der Deckel mit 120 oder 140 mm Lüftern ausgestattet werden kann, lässt sich ein 80 oder 90 mm großer Lüfter mit einer maximalen Tiefe von 15 mm hinter dem Mainboard montieren.

Ebenso wie der Deckel ist das linke Seitenteil des Gehäuses gestaltet. Mit einer relativ großen Fläche, die im Wabenmuster ausgespart ist, soll eine ausreichende Luftzufuhr gewährleistet werden. Vier transparente und blau beleuchtete Lüfter schimmern durch die einzelnen Öffnungen hindurch und bieten eine durchaus interessante Optik. Zwei schwarze Rändelschrauben sichern die Seitenteile und lassen sich für die Montage der Hardware einfach entfernen.

Spire hat das Gehäuse - wie bereits angesprochen - einer vollständigen Lackierung unterzogen, was sich beim Anblick der Rückseite auszahlt. Aufgrund seiner schwarzen Oberfläche ist diese einheitlich zum Gehäuse gestaltet und wirkt hochwertig. Insgesamt sind vier Schlauchdurchlässe sowohl im oberen als auch im unteren Bereich vorhanden. Auf diese Weise lässt sich eine Wasserkühlung mit wenigen Modifikationen verbauen, wenn ein Radiator extern betrieben wird. Neben der Netzteilöffnung im unteren Bereich und dem wabenförmigen Ausschnitt für den Lüfter gibt es keine weiteren Besonderheiten. Zu betonen wäre allerdings, dass sich das Gehäuse einseitig abschließen lässt, was durch eine Lasche im unteren Bereich ermöglicht wird.