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Innenraum

Ebenso wie außen ist im Innenraum eine fehlerlose schwarze Lackierung vorzufinden. Das Gesamtbild wird lediglich durch die 3,5"-Plastikeinschübe getrübt, da diese im Vergleich zu den restlichen Kunststoffteilen minderwertiger erscheinen. Auffällig sind die vielen wabenförmigen Öffnungen sowohl in der Rückseite als auch im Boden sowie auf dem Mainboardtray. Der rote Aufkleber auf dem 120 mm Lüfter sticht ebenfalls deutlich heraus.

Alle externen und internen Laufwerke lassen sich über spezielle Steckmechanismen befestigen. Der 5,25"-Schacht verfügt über fünf Kunststoffklemmen, die zur Entriegelung nach links geschoben werden müssen und anschließend für den Einbau hochgeklappt werden können. Des Weiteren lassen sich insgesamt fünf Festplatten mit passenden Stiften in den Halterungen montieren. Die Erweiterungssteckplätze an der Rückseite verfügen ebenfalls über ein Stecksystem, so dass lediglich für die Befestigung des Mainboards und des Netzteils Schrauben benötigt werden. Hierfür liegen dem Lieferumfang Abstandhalter bei, die an das Blech geschraubt werden müssen. Eine Besonderheit ist das herausnehmbare Lüftergitter im Mainboardtray, das einen Kühlerwechsel ohne Ausbau des Mainboards ermöglichen sollte.

Das Senator 6004-Gehäuse verfügt insgesamt über sechs vormontierte 120 mm Lüfter, wobei sich ein beleuchteter in der Front und ein unbeleuchteter an der Rückwand befindet. Vier weitere beleuchtete Lüfter sind an das Seitenteil geschraubt. Erwähnenswert ist die vollständig mit Staubfiltern bestückte Front sowie ein an die Unterseite geschraubter Staubfilter für einen 80, 90 oder 120 mm Lüfter. Die Öffnung für den Netzteillüfter ist leider nicht ab Werk mit einem Staubfilter ausgestattet. Positiv auffallend ist dennoch der bereits angeklebte Antivibrationsrahmen, über den das Netzteil mit dem Gehäuse verbunden wird.
Spire hat bei der Planung großen Wert auf ein vernünftiges Kabelmanagement gelegt. Angefangen von zahlreichen Öffnungen im Blech über Halteklammern im vorderen Bereich bishin zu kleinen Platinen. Letztere sind sowohl im unteren als auch oberen Bereich befestigt und verfügen über fünf bzw. zwei Lüfteranschlüsse. Während die obere Platine über ein bereits montiertes Kabel von der unteren mit Strom versorgt wird, muss an diese lediglich noch ein Molex-Kabel angeschlossen werden.