Fazit

Das Scythe FenrisWolf kann mit einer Kombination aus klassischem und frischem Design und vielen interessanten Features aufwarten, ohne dabei Stilbruch zu begehen. Die Seitenteile, das Netzteil und alle optionale Laufwerke können sich über eine Vibrationsdämpfung freuen. Der Innenraum ist nach aktuellem Trend ebenfalls schwarz gehalten und geräumig gestaltet. Selbst große Highend-Grafikkarten können verbaut werden. Lediglich das aktuelle DualChip-Monster von AMD, die ATI Radeon HD5970, passt aufgrund dessen Länge von etwas über 30 cm nicht ohne weiteres in das Gehäuse. Mit etwas Geschick und geringem Bastelaufwand kann man sogar eine Wasserkühlung im Gehäuse unterbringen. Doch wo Licht ist, findet man auch Schatten. So liegen sowohl der Power-, wie auch der Resettaster mitsamt der Status-LEDs hinter der nicht verschließbaren Fronttür. Ebenfalls nachteilig ist die Position des eSATA-Ports im Deckel, da hier bspw. eSATA-Sticks vom Kaliber eines OCZ Throttle aufgrund der Abmaße nicht hineinpassen. Dadurch trübt sich der doch recht positive Gesamteindruck merklich ein. Mit einem Preis von etwas über 100 Euro kann es dabei durchaus mit einem Vertreter von Lian Li in gleicher Preisklasse mithalten, aber nicht immer gleichziehen. Wer jedoch statt eines kantigen Kastens eher auf eine geschwungene Front und eine gute Vibrationsdämpfung Wert legt, wird mit dem Scythe FenrisWolf keinesfalls enttäuscht.

Summa summarum kann der schlanke Aluminiumtower den "Gute Wahl-Award" für sich gewinnen:

Abschließend bedanken wir uns bei Scythe für die schnelle und freundliche Bereitstellung unseres Testmusters. Vielen Dank!


Zum Diskussionsthread