Fazit

Das NZXT Tempest Evo weckte gemischte Gefühle. Optisch ansprechend durch eine hochwertige Kunststoffverkleidung, einem formschönen Fenster und standsicher durch das stabile Stahlgerüst. An der Verarbeitung des Stahl gibt es nichts auszusetzen, auch der Lack ist gleichmäßig und sauber aufgetragen worden. Dank der Aussparungen im Mainboardtray kommen auch Fetischisten der Kabelverlegung voll auf ihre Kosten. Der Innenraum ist geräumig gestaltet, selbst Dual-Chip Grafikkarten der aktuellen Generation finden ausreichend Platz im Gehäuse. Kritik gilt den Seitenteilen, welche nicht die größte Stabilität aufweisen und leicht ausbeulen können. Das Fördervolumen der Lüfter ist hoch, das gleiche gilt jedoch auch für die Geräuschkulisse. Dem Produktnamen Tempest Evo wird NZXT gerecht, wörtlich übersetzt bedeutet dies Sturm - und der bläst ordentlich durch das Gehäuse. Abhilfe kann hier eine Lüftersteuerung schaffen. Als Zielgruppe werden die Gamer anvisiert, die auch gerne auf LAN-Partys auffallen. Für diesen Sektor ist das Tempest Evo empfehlenswert. Der Preis von knapp 100 Euro erscheint auf den ersten Blick recht hoch, gibt es doch in in dieser Preisliga schon edle Gehäuse aus Aluminium, wenngleich mit geringeren Ausstattungsmerkmalen. Dank der umfangreichen Lüfterbestückung relativiert sich dies jedoch wieder.

 

Abschließend bedanken wir uns bei Caseking für die schnelle und freundliche Bereitstellung unseres Testmusters. Vielen Dank!

 

 


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