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Innenraum


Das Interieur ist im Gegensatz zum schlichten Äußeren eine absolute Wucht. So bietet das "Beta", wie bereits vorweg beschrieben, einen vollständig schwarz gefärbten Innenraum und PCI-Blenden aus Mesh-Gitter. Außerdem können alle Laufwerke schraubenlos mittels Schienen bzw. Clips befestigt werden. Zudem hat man noch ein kleines Highlight verbaut, auf das wir später näher eingehen wollen.

 


Im vorderen Bereich kann man oben erkennen, dass NZXT die Anschlusskabel über dem Laufwerksrahmen verlegt und bis auf das rote SATA-Kabel schwarz gefärbt hat. Insgesamt können vier Laufwerke in dem 5,25"-Schacht verbaut werden. Darunter befindet sich ein 3,5"-Schacht für ein optionales Floppy-Laufwerk. Diesem folgt der um 90 ° gedrehte Festplattenkäfig für fünf 3,5"-Festplatten. Vor dem HDD-Käfig ist ein schwarzer 120 mm-Lüfter montiert, welcher im Betrieb den Innenraum in blaues Licht taucht.

Leider ist das Gehäuse mit 200 mm zu schmal für übergroße CPU-Kühler, wie z.B. den Scythe Orochi samt aufliegend montiertem Lüfter. Übergroße Grafikkarten, wie die NVIDIA GTX280 oder die ATI HD4870 X2, passen aufgrund des Abstandes zwischen PCI-Blenden und HDD-Käfig von 285 mm jedoch ohne weiteres hinein.  

Wie bereits angedeutet, könnte man im linken Seitenteil einen 240 mm Slim-Radiator inklusive Lüfter verbauen, da der Abstand zur Seitenwand 65 mm beträgt. Auch wenn hierbei nur eine Befestigungsmöglichkeit beim oberen Lüftergitter vorhanden ist, so wird dennoch durch beide Gitter warme Luft nach außen geblasen und so die Erweiterungskarten besser mit Frischluft versorgt.
 
Doch ein Highlight ist noch vorhanden, welches für diese Preisklasse mehr als unüblich ist: Ein Mainboardtray mit Schlitzen zur Kabeldurchführung. Damit ist es möglich, alle Anschlusskabel  dezent unter dem Board zu verstecken und so ein ausgeklügeltes Kabelmanagement aufzubauen.