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Innenraum

Der Innenraum hält ein paar kleine Überraschungen bereit. So befinden sich vorn oben die beiden 5,25"-Laufwerksschächte. Da man die optionalen Laufwerke sowohl nach rechts, als auch nach links einbauen kann, wurden in den Laufwerksschachtboden zwei ovale Durchführungen für die Anschlusskabel vorgesehen.

 

Direkt unter den Laufwerksschächten sind die beiden 120 mm-Lüfter zur Vibrationsdämpfung mit Gummientkopplern montiert. Zudem bieten beide sowohl einen normalen Molex-, als auch einen 3-Pin-Anschluss. Damit sich keine Anschlusskabel in den Lüftern verirren, wurden beide zusätzlich mit dem für Lian Li typischen gestanzten Lüftergittern versehen. Für die Lüfterkabel bzw. die Kabel für die Frontanschlüsse können jeweils an den Seiten Kabeldurchführungen gelegt werden.

Auf der linken Seite sitzt oben der Festplattenkäfig für zwei optionale 3,5"-Laufwerke und direkt am Heck der zur Kühlung unterstützende 80 mm-Lüfter. Auch hier befinden sich mehrere Kabeldurchführungen. Anders als die Frontlüfter wurde der 80 mm-Lüfter nicht mit beiden Anschlüssen versehen, sondern besitzt lediglich einen 3-Pin-Anschluss. Damit man diesen notfalls dennoch an einem normalen Molex-Stromkabel anschließen kann, liegt ein entsprechender Adapter bei. Das rechts neben dem Festplattenkäfig positionierte optionale Netzteil sitzt direkt über dem Prozessor. Da der PC-V351 nicht mit dem üppigen Platzangebot eines Standardgehäuses aufwarten kann, muss man bei der Netzteil- und Prozessorkühlerwahl ein paar Punkte beachten, doch dazu später mehr. 

 

Der Mainboardtray kann, wie bereits erwähnt, zur Montage des Mainboards aus dem Gehäuse herausgezogen werden. Damit man dafür auch die richtigen Abstandhalterplätze findet, sind die für Micro-ATX entsprechend mit einem großen "A" gekennzeichnet.

 

Das wohl Interessanteste an dem Gehäuse ist jedoch die Einbauerfahrung. Wenden wir uns also jetzt dem Praxistest zu.