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Praxistest 


Für den Test wurde ein Mainboard der Firma DFI mit einem Thermalright HR-01 CPU-Kühler verbaut. Als Netzteil kommt eins der Firma Cougar zum Einsatz und ein DVD Brenner der Marke LG. Zu guter Letzt noch eine Festplatte aus dem Hause Samsung.

 

Um mit dem Einbau der Hardware beginnen zu können, müssen zuerst die Seitenteile mit Hilfe von jeweils zwei Rändelschrauben entfernt werden. Nachdem man dann die Abstandshalter des Mainboards fertig montiert und die I/O Blende angebracht hat, lässt sich das Mainboard eingesetzen und kann verschraubt werden. Durch den großzügig gestalteten Ausschnitt im Tray, kann der CPU-Kühler auch nach dem Einbau des Mainboards montiert werden. Das Netzteil lässt sich ebenso einfach einbauen. Die einzige Aufgabe besteht darin, das Netzteil auf die Gummipads zu legen und die vier Schrauben auf der Rückseite in das Netzteil zu schrauben. Mit der mitgelieferten Klemme geht es allerdings noch leichter. Nur wenige Handgriffe sind notwendig, um das Netzteil zu sichern. Dabei ist es egal ob mit dem Lüfter nach oben oder unten. Um Ordnung im Gehäuse zu bewahren, lassen sich die Kabelstränge vom Netzteil direkt hinter das Mainboardtray führen und sind so gut versteckt. Das Tray bietet passend platzierte Ausschnitte für das EPS Kabel an der Oberseite, das ATX Kabel  und andere Kabel an der Seite, sowie für die Kabel des Frontpanels unterhalb des Mainboards.

Die Kabel der Frontanschlüsse lassen sich - wie bereits erwähnt - hinter dem Tray zu ihrem Bestimmungsort führen. Die USB 3.0 Ports werden dabei über externe Ports angeschlossen, da viele Mainboards noch keine internen USB-Ports bieten können. Lian Li legt aber auch Adapter bei, sodass die Ports als USB 2.0 Ports über die internen Anschlüsse genutzt werden können. Um die optischen Laufwerke einbauen zu können, müssen zuerst die Front abgenommen und die Blende entfernt werden. Danach muss noch ein Schnellspanner geöffnet werden und schon lässt sich das Laufwerk einschieben. Sitzt das Laufwerk an der gewünschten Position, klappt man den Schnellspanner wieder um und rastet ihn mit einem kleinen Hebel ein. Auch das Montieren der Festplatten geht ohne große Hürden über die Bühne: Diese müssen mit jeweils 4 Schrauben bestückt und dann auf Gummiringen in den Schacht geschoben werden. 

Die Lüfter verfügen alle über einen 3-Pin Anschluss, können aber auch mit Hilfe eines Adapters direkt über das Netzteil mit Strom versorgt werden. Auch der beleuchtete Ring in der Front wird über ein 4-Pin Molex Stecker mit Strom versorgt. 

Die bereits installierte Gehäusedämmung zeigt im Betrieb auch ihre Wirkung, womit das verbaute System bereits mit den Referenzlüftern angenehm leise ist.

 

Falls jemand den Einbau einer Wasserkühlung plant, so braucht er sich bei diesem Gehäuse keine großen Sorgen zu machen. Besonders wenn man den Festplattenkäfig entfernt, hat man ein großes Platzangebot für die Komponenten der Wasserkühlung. Nur der Einbau eines Radiators könnte ohne Modifikationen schwierig werden. Aber dank der angebrachten Schlauchdurchführungen lässt sich bequem ein externen Radiator in den Kreislauf einbinden. Falls ein MORA oder ähnlich großer Radiator verbaut werden soll, bietet die Seitenwand genügend Stabilität diesen daran zu befestigen. Allerdings sind auch hier kleinere Modifikationen notwendig.

 

 

Da nun alle Fakten aufgenommen wurden, kommen wir zur Auswertung.