Innenaufbau

Sind die Seitenwände erst einmal abgenommen, präsentiert sich das Lian Li von seiner besten Seite. Aufgeräumt, ordentlich verarbeitet und durchdacht will das Gehäuse Punkte sammeln. Trotz alledem sind die Kanten doch noch ausreichend scharf, um beim Verlegen der Kabel oder Montage der Komponenten sich den einen oder anderen kleineren Schnitt zuzufügen. Im Bereich des Steges der 5,25"-Laufwerke ist die Kante sicher nicht ohne Grund mit einer Kunststofflippe geschützt.

Im oberen Teil durchzieht ein breiter Steg, gleichzeitig die Befestigungsmöglichkeit für die maximal vier 5,25"-Laufwerke, das Gehäuse und gewährt ihm damit ein ausreichendes Maß an Stabilität. Darunter befinden sich die Käfige für die externen 3,5"-Laufwerke und die Festplatten. Insgesamt drei HDDs können im PC7 SE-BIII verbaut werden, größere RAID-Systeme bleiben hier also außen vor, es sei denn, man greift auf die 5,25"-Einbauschächte zurück. Auffällig ist, dass der HDD-Käfig mit einer Rändelschraube fixiert ist - eine Weiterentwicklung zum PC7 SE-BII. Löst man diese, kann die Vorrichtung entnommen werden. Sehr praktisch beim Verbau der Hardware.

Auf Höhe des Lüftungseinlasses in der Seitenwand ist eine herausnehmbare Konstruktion verbaut, die einen der insgesamt drei transparent-schwarzen 120 mm-Lüfter beherbergt. Die anderen beiden Ventilatoren sind standardmäßig in der Front vor den HDDs und im Heck neben dem I/O-Shield platziert und sorgen für eine ordentliche Be- und Entlüftung des Gehäuses. Verwendet werden hier Ultra-Silent-Modelle aus dem Hause Cooltek. Die Kabel für die Frontschlüsse, Tasten und Statusleuchten finden unten, genau über dem Gehäuseboden, ihren Weg ins Innere. Sehr praktisch, hängen sie so nicht frei im Gehäuse herum!