Fazit


In einer Zeit, in der immer mehr Gehäuse allein durch einen schlanken Aluminium-Look überzeugen wollen, stellt das  Lancool PC-K62 eine willkommene Abwechslung dar. Dass es sich dabei auch in Plastik kleidet, fällt kaum ins Auge. Zumal das leicht kantige Design den Materialübergang sehr gut kaschiert. Die I/O-Ports sind zwar mit je zwei Audio- und USB-Ports etwas mager ausgefallen, doch die Hauptzielgruppe ist sicherlich nicht im Multimediabereich zu suchen, wo nach vorn gelegte eSATA- und Firewire-Ports als Segen gelten. Die sehr leichte, durchdachte und sichere Montage, die erstaunliche Laufruhe bei 12 V Lüfterspannung und das stimmige Gesamtkonzept wissen zu gefallen. Insbesondere die Möglichkeit seine Hardware mit einem Schloss zu sichern, ist für öffentliche LAN-Partys sicher ein willkommenes Feature. Doch wo Licht ist, findet sich oftmals auch Schatten. Der klackernde Deckellüfter, die etwas zu weichen Laufwerksblenden - welche lediglich bei der Montage bzw. Demontage von optischen Laufwerken negativ auffielen - und die leichten Vibrationen im Bereich der optischen Laufwerke trüben das Gesamtbild etwas ein. Mehr Kritikpunkte ließen sich aber beim besten Willen nicht finden. So bleibt eigentlich nur noch eins zu sagen: Das Lancool PC-K62 ist ein erstklassiges Case mit kleinen, aber akzeptablen Schwächen. Mit einem Preis von unter  95 Euro ist das Midi-Gehäuse auf jeden Fall einen Blick wert. 

Anlässlich der oben genannten Punkte verleihen wir dem PC-K62 den "Gute Wahl-Award":

 

Abschließend bedanken wir uns bei  Caseking für die schnelle und freundliche Bereitstellung unseres Testmusters. Vielen Dank!


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