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Äußeres Erscheinungsbild

In Win hat das Fanqua aus Stahl und Kunststoff gefertigt. Das gesamte Gehäuse wurde von Außen in schwarz-metallic lackiert. Dabei gilt zu sagen, dass der Lack gleichmäßig und ohne Lackfehler aufgetragen wurde. Der Kunststoff fällt einem bei näherer Betrachtung der Front ins Auge. Die Laufwerksblenden wurden nicht eben in die Front eingelassen, sondern stehen in einem leichten Winkel ab. An den Blenden sind zudem kleine Kunststofflaschen befestigt, die ein leichtes Herausziehen der Blenden ermöglichen. Ebenfalls aus Kunststoff ist der in Anthrazit gehaltene Frontrahmen, der mehrere trapezförmige Taschen in beiden Seiten hat. Der für den Frontrahmen verwendete Kunststoff wirkt sehr robust und weist keine Mängel auf.

Das Frontpanel mit 2x USB 2.0, einem eSATA-Port sowie einem Mic-In- und Stereo-Out-Anschluss bietet neben einem Power- und Resettaster zudem Kontroll-LEDs für HDD-Zugriff und Systemstart. Das Frontpanel hebt sich vom restlichen Gehäuse durch den silbernen In Win-Schriftzug auf dem Hochglanzlack ab. Um das Gehäuse in Bezug auf die Grundmaße relativ kompakt zu halten, wurde der im Deckel platzierte Lüfter unter eine abstehende Kunststoffabdeckung verfrachtet. Abgerundete Übergänge mit einem eingepressten In Win Logo lassen diese Erhebung nicht zu aufgesetzt wirken.

Auffällig gestaltet wurde das linke Seitenteil. Dieses besteht fast ausschließlich aus Mesh-Gitter, in dessen Mitte ein 220 mm großer Lüfter platziert ist. Die Beleuchtung dessen lässt sich über einen Schiebeschalter steuern. Befestigt wird das linke Seitenteil mit zwei Rändelschrauben. Außer ein paar Luftschlitze hat das rechte Seitenteil nichts zu bieten. Hier hat man an den Rändelschrauben gespart und stattdessen normale Schrauben verwendet.

Die stahlgraue Rückseite des Gehäuses gibt einen kleinen Vorgeschmack auf den inneren Aufbau. Der Ausschnitt für das Netzteil wurde nach unten verlegt. Auf der Höhe des I/O-Backpanels befindet sich ein nicht austauschbares Wabengitter, welches eine Installation eines 80 mm-, 90 mm- oder 120 mm-Lüfters erlaubt. Letzterer wurde von In Win vormontiert. Die Abdeckungen der Slotblenden kommen ohne Lüftungsschlitze daher, wodurch die komplette Abluft durch die verbauten Lüfter oben und hinten abgeführt werden muss.

 

Die recht unspektakuläre Unterseite beherbergt eine Rasterstruktur für die Luftzufuhr des Netzteils, sowie vier weiße gummierte Füße, auf denen das Gehäuse einen stabilen Stand hat.

Doch genug der äußerlichen Schönheiten. Welche Besonderheiten der Innenraum für euch bereithält, ist auf der nächsten Seite nachzulesen.