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Innenraum

Äußerlich ein schickes Gehäuse im schwarzen Gewand, wartet hinter der Seitenwand der stahlgraue Innenraum. Bevor der Blick jedoch weiter durch das Innenleben schweift, fallen die Lüfter direkt ins Auge. Gelagert in einem schwarzen Rahmen sind die neongrünen Rotorblätter der 120 mm-Lüfter ein wahrer Blickfang, auch wenn man sie durch das Mesh-Gitter kaum zu Gesicht bekommt, im Gegensatz zum 220 mm großen LED-Lüfter im Seitenteil. Die Befestigung des Seitenlüfters erfolgt über neongrüne Gummientkoppler, die etwas unpassend im schwarzen Seitenteil wirken. Ebenfalls mit der eben erwähnten auffallenden Farbkombination kommen sämtliche schraubenlose Montagesysteme des In Win Fanquas daher. Durch diese Farbwahl gelangt ein frischer Wind in das Stahlgrau des Innenraums.

Schraubenlos montierbar sind die Laufwerke, der Festplattenkäfig sowie die Erweiterungskarten. Die Festplatten werden durch Schrauben in ihrem Festplattenkäfig, der Platz für drei Festplatten bietet, gehalten. Im Mainboardtray wurde ein großer Ausschnitt unter der Postion des CPU-Sockels platziert, um einfache Kühlerwechsel ohne Ausbau des Mainboards zu bewerkstelligen. Des Weiteren ist man beim Fanqua nicht auf das lästige Montieren von Abstandshaltern angewiesen, sie wurden direkt in den Mainboardtray integriert. Im Boden des Gehäuses befindet sich ein austauschbarer Luftfilter, der durch zwei Schienen in Position gehalten wird. Leider scheint dieses System nicht ganz ausgereift zu sein, da der Luftfilter sehr viel Spiel hat und zu starken Vibrationen neigt. Luftfilter sind außerdem in den Laufwerksblenden integriert. Dort lassen sie sich jedoch nicht ohne Weiteres austauschen.

Unter dem Deckel verbirgt sich ein weiterer 120 mm-Lüfter, der Dank des äußeren Aufbaus nicht zusätzlich Platz im Gehäuse raubt. Um den Aus- und Einbau des Lüfters zu erleichtern, hat man ihn hier durch Clips fixiert, die einen sicheren und stabilen Eindruck vermitteln. Sämtliche Lüfter, mit Ausnahme des 220 mm-Lüfters, werden standardmäßig über 3-Pin-Anschlüsse angeschlossen. Somit lässt sich die Drehzahl der Lüfter auslesen und überwachen.

 

Nach dem bisher etwas durchwachsenen Eindruck geht es nun für das Fanqua in den Praxistest, um noch ein paar Punkte zu holen.