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Verarbeitung & Äußeres Erscheinungsbild


Auf dem großen und reichlich bebilderten Karton befinden sich wie immer alle wichtigen Produktinformationen. Nach dem Öffnen fällt, wie beim Sumo 4198, eine kleine Schachtel aus Schaumstoff auf. Darin befindet sich wohlbehütet die Bedienungsanleitung und das 2,5"-Festplattengehäuse für den internen Wechselrahmen mit allem Zubehör. Neben dem Tower befindet sich, ebenfalls in Schaumstoff gehüllt, eine Acrylglasscheibe für das Seitenteil. Nachdem man den 11,3 kg schweren Sumo 4112 von seiner Schutzfolie befreit hat, fällt uns sofort die 4 mm starke, diesmal nicht abschließbare Fronttür auf, denn die Magnethalterung reicht gewichtsbedingt nicht ganz aus, um sie beim Transport sicher an ihrem Platz zu halten. Ansonsten beeindruckt Gigabyte mit größtenteils glatten Flächen und geschickt platzierten Kanten.  

 

   


Die Frontblende, welche durch Verwendung von einem Kunststoffrahmen leichter ist, wie die des Sumo 4198, besteht nur an den drei nach vorn gerichteten Flächen aus Aluminium. Da die Laufwerke hinter der Fronttür verborgen sind, verzichtet Gigabyte auf Aluminiumblenden und verbaut dagegen ebenfalls Kunststoff. Mit vier 5,25"-Schächten und einem 3,5"-Schacht für externe Verwendung bietet das Sumo ausreichend Platz für optische Laufwerke. Als besonderen Clou hat man die Möglichkeit, die rote Beleuchtung der Front in eine blaue, durch zwei austauschbare LEDs, zu verändern. Zudem bietet Gigabyte die Möglichkeit, in der Fronttür bis zu zwölf hüllenlose CDs abzulegen.

 

   


Beide Seitenteile bestehen aus etwa 1 mm starkem SECC und sind jeweils mit drei Rändelschrauben befestigt. Durch die Verwendung von Stahl kann man trotz der geringen Materialdicke eine ausreichende Stabilität gewährleisten. Die linke Seitenwand mit dem Maschengitterfenster (respektive auswechselbarem Acrylglasfenster) bietet zusätzlich einen Schnellverschluss, wodurch die drei Rändelschrauben dieser Seite entfallen könnten. Beim Schließen eben durch diesen Schnellverschluss muss etwas mehr Kraft aufgebracht werden.

 

 


Der Deckel des Towers ist schlicht und nahezu eben. Selbst auf Verzierungen hat Gigabyte verzichtet. Im Gegensatz zum Sumo 4198 wurden die Frontanschlüsse und der Powerknopf außermittig auf dem Deckel, anstatt in der Frontpartie platziert. Einzig der Powerschalter, welcher einen etwa 1 mm hohen Rahmen besitzt, erhebt sich etwas. Die Heckpartie ist wiederum genauso gestaltet, wie beim großen Bruder. Im oberen Bereich befindet sich die Aussparung für ein optionales Netzteil, darunter folgen zwei übereinander verbaute 120 mm-Lüfter. Neben den PCI-Slots hat Gigabyte praktischerweise zwei gummierte Durchgangsöffnungen für Wasserschläuche platziert. Dadurch kann man entweder die Hersteller eigene 3D Galaxy II-Wasserkühlung oder einen externen Radiator problemlos einsetzen.

 

 


Am Boden des Sumo 4112 sind vier gummierte Standfüße angebracht, welche durch Herausklappen für einen noch sichereren Stand sorgen. Alle Gummifüße sind auf gleicher Höhe verbaut, wodurch das Gehäusegewicht optimal verteilt wird.