Innenaufbau

Nach dem Öffnen der Frontklappe, welche mit einer dünnen Schicht Schaumstoff versehen ist, kommen die beiden 5,25" Schächte sowie zwei Klappen, welche vor den 120 mm Frontlüftern sitzen, zum Vorschein. All diese Kunststoffabdeckungen sind zur Belüftung mit Schlitzen versehen und können mit einem Handgriff geöffnet werden, um Zugriff auf die Lüfter und Staubfilter zu bekommen. Die Lüfter selbst sind am Staubfilter befestigt, der wiederrum verschraubt ist, sich bei Bedarf aber sauber und ohne Verkanten lösen lässt. Dies mag jedoch hinderlich sein, soll lediglich der Filter gereinigt werden.

 

Nach dem Abnehmen der mit Schaumstoff beklebten Seitenwand wird der Blick auf einen sehr aufgeräumten und schwarz lackierten Innenraum frei. Im rechten Bereich finden bis zu acht Laufwerke, wahlweise im 3,5- oder 2,5-Zoll-Format ihren Platz in den weiß lackierten Schächten, die dazu ein schnelles Wechseln ermöglichen. Beim häufigen Entnehmen der Festplatten ist die Abnutzung bzw. das Absplittern des weißen Lackes nicht zu verhindern. Dazu sei erwähnt, dass es nicht möglich ist, 1,8-Zoll Laufwerke ohne Modifikationen einzubauen, weiterhin können nur die 3,5-Zoll Festplatten entkoppelt werden.

 

Der Einbau von Hardware in das Gehäuse geht ohne Probleme und mit Spaß von der Hand: Angefangen über das Netzteil, welches bequem am Boden platziert wird und mit einem Staubfilter für den Lüfter ausgestattet ist, über das Mainboardtray, welches über eine großzügige Aussparung zur Montage von CPU-Kühlern mit Backplate verfügt, bis hin zu fünf mit Gummimuffen verschließbaren Durchbrüchen im Mainboardtray für das saubere Verlegen von Kabeln. Der Staubfilter für das Netzteil kann einfach über die Rückseite des Gehäuses zur Reinugung entnommen werden.

 

Nachdem das Gehäuse den sehr guten ersten Eindruck bestätigen konnte, kommen wir nun zu einem ersten Praxistest.