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Innenaufbau

 

Der Innenaufbau des Shinobi XL ist stark an den des kleineren Modells angelehnt, verfügt jedoch über einige Optimierungen und neue Ideen. Der vordere Bereich besteht aus einem 5,25" Käfig für insgesamt fünf Laufwerke, die mittels verbesserten Schnellspannern auf beiden Seiten fixiert werden können. Eine Aussparung im unteren Blech des Käfigs ermöglicht die Montage eines Radiators vertikal in der Front. Darunter befindet sich der so genannte FlexCage für 2,5- oder 3,5"-Lafwerke, der sich um 90° drehen lässt und die Hardware mithilfe eines Schienensystems an Ort und Stelle hält. Dieser muss allerdings vollständig weichen, wenn der Radiator vorne platziert werden soll. Ein großer 230 mm-Lüfter in der Front dient zur Kühlung der Festplatten und ist vormontiert.


Das Mainboardtray ähnelt dem des Shinobi wieder stark. Einige Öffnungen und Durchlässe dienen der einfachen Montage und sind gummiert, um beispielsweise Kabelschäden bei scharfen Kanten zu vermeiden. BitFenix setzt auch hier wieder auf Bohrungen mit Buchstaben, die für das jeweilige Mainboardformat zur Befestigung benötigt werden. Die Legende ist wie gehabt im Tray eingestanzt und gut lesbar. Oberhalb der Hauptplatine sorgt ein weiterer 230 mm-Lüfter zur Abfuhr der Wärme, kann jedoch auch bei Bedarf gegen drei 120 mm-Lüfter oder einen Radiator ausgetauscht werden.
Erweiterungsmöglichkeiten bietet auch die Rückwand, welche ab Werk bereits mit einem 120 mm-Lüfter ausgestattet ist. Dieser kann beispielsweise für eine 140 mm-Variante ausgebaut werden. Auch beim Shinobi XL wird auf eine Schnellspanneinrichtung für PCI-Erweiterungskarten verzichtet und stattdessen auf Thumbscrews gesetzt.


Das Netzteil findet seinen Platz auf dem Boden und liegt auf vier Gummipuffern auf. Die Montage ist aufgrund der Bohrungen beidseitig möglich, so dass der Netzteillüfter entweder nach oben oder unten gerichtet ist. Insgesamt drei Staubfilter unterhalb des Gehäuses können bequem entfernt werden, ohne dass man das Shinobi XL öffnen müsste. Zusätzlich sollte erwähnt werden, dass die vormontierten Standfüße recht edel erscheinen und Vibrationen dämpfen sollen.


Im nächsten Schritt füllen wir das Gehäuse mit Leben - der Praxistest ist an der Reihe.