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Verarbeitung & äußeres Erscheinungsbild


Auf dem großen Karton befinden sich alle wichtigen Produktinformationen nebst Bildern. Doch Verpackungen sind bekanntlich nur zum Schutz da, befreien wir also den kleinen, knapp 5,2 kg leichten Midi-Tower von seiner Cellulosehülle. Eng eingepackt in Styropor und Schutzfolie hat es den Transport unbeschadet überstanden und präsentiert sich nach seiner endgültigen Befreiung wie eine schöne Frau im Abendkleid. Schwarz eloxiertes, gebürstetes Aluminium ohne Plastikelemente und klare Linien wirken edel und anmutig zugleich. Man verzichtet nahezu in Gänze auf Erhebungen aus den glatten Flächen. Einzig die Abdeckung für USB, Audio und Firewire im Deckel und die Tippschalter der bereits vorinstallierten Lüftersteuerung erheben sich um wenige Millimeter.

 


Die Frontblende, welche etwa 1 mm niedriger sitzt als der Deckel, weist neben den vier Abdeckblenden für 5,25" Laufwerke und der bereits erwähnten 4-Kanal-Lüftersteuerung mit integrierten, sowie beleuchteten Power- und Reset-Knopf lediglich an den beiden Seiten Lüftungsschlitze auf, durch die der dahinterliegende Frontlüfter Frischluft ansaugen oder warme Lüft in Laufwerkshöhe aus dem Gehäuse austreten kann. Eine extern zugänglicher Laufwerksschacht für 3,5"-Geräte ist nicht vorhanden.

 


Im Gegensatz zum rechten Seitenteil wurde das linke mit einem großflächigen Maschengitter versehen und soll stets für ausreichend Belüftung im Inneren sorgen. Des Weiteren kann man durch dieses die verbaute Hardware bestaunen. Die metallisch glänzenden Nieten trüben allerdings das schwarze Äußere etwas ein. Befestigt werden beide Seitenteile - typisch für Lian Li - mit handlichen Rändelschrauben am Heck des Gehäuses.

 


Der Deckel des Towers weist im vorderen Bereich die bereits erwähnte Abdeckklappe für USB, Audio und Firewire auf, in die eine Beschriftung auf der Innenseite eingeprägt wurde. Im hinteren Bereich befindet sich, leicht außermittig nach rechts verschoben, ein Maschengitter, welches verhindern soll, dass sich über dem Netzteil warme Luft anstaut.

 


Betrachtet man das BlackPearl II im Gesamten, so findet man Bauteile aus diversen Lian Li-Gehäusen. Der größte Teil des Chassis ähnelt dem PC-8, der Deckel wiederum kommt vom PC-A59A. Aus dem PC-A6010 stammt der verwendete HDD-Käfig, insofern man von den fehlenden eingestanzten Löchern im oberen Bereich absieht. Abgerundet wird das Gehäuse durch die Seitenwand des PC-7 A Plus II, wobei im BlackPearl II der eingesetzte Lüfter fehlt, sowie der Heckpartie des PC-A09. Lediglich die Frontblende entstammt aus eigener Kreation, wobei dies ebenfalls an das PC-8 angelehnt ist. Netzteilblende und Seitenteile sind mit praktischen Rändelschrauben befestigt. Der rückwärtige Gehäuselüfter weist zudem eine übliche Lüfterblende auf. Die PCI-Blenden sind mit schräg verlaufenden Schlitzen versehen und daneben, unter dem Lüfter, befindet sich noch ein etwa 40x130 mm großer Lufteinlass.

 


Am Boden des Leichtgewichts sind vier gummierte Metallfüße angebracht, welche für einen sicheren Stand sorgen. Zudem kann man erkennen, dass sich hier eine Montagemöglichkeit für ältere Systemlautsprecher bietet.