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Lieferumfang

Der unkonventionellen Verpackung zum Trotz, findet man unter dem von drei Magneten verschlossenen Deckel allerhand Technik. Als erstes fallen einem die Maus sowie ihr USB-Empfänger ins Auge. Die Innenseite des Deckels verspricht vollmundig auf drei Sprachen, der Besitzer hielte die (r)evolutionärste Maus in seinen Händen. Sie beschleunige die Navigation in der digitalen Welt, mit extrem schnellen Bildläufen, einem Umschalten zwischen Programmen und einer Suche auf Tastendruck. Den hochauflösenden Zoom nicht zu vergessen, habe man mit dieser Maus alles unter Kontrolle.

Nach Anheben des Teiles der Verpackung, der die Maus hält, treten ihre Aufladestation, der Netzstecker, sowie ein CD-Case großer Packen mit Unterlagen und Installations-CD hervor. Alles ist ordentlich verpackt und erfreut sich, dank der funktionellen Verpackung, bester Gesundheit.

Ein näherer Blick auf den Packen von Unterlagen, bringt ein Werbeblatt, eine „EC declaration of Conformity“, eine zusammengefaltete Anleitung, ein gefaltetes Dokument mit wichtigen Informationen, sowie eine Treiber-CD zu Tage.

Das Werbeblatt, die Erklärung, sowie die vermeintlich wichtigen Informationen vergessen wir schnell wieder. Weitaus interessanter ist da schon jenes Papier, welches beschreibt, wie man die Maus, samt ihrem Empfänger, aus der Kunststoffverpackung befreit. Zugegeben, es mutet leicht bescheuert an, dem Kunden zuzutrauen, eine scheinbar einfach zu nutzende Verpackung nicht fachmännisch öffnen zu können. Hat man sich jedoch selbst einmal an ihr versucht, versteht man, woher die vielen Risse im Kunststoff bei dem Vorführmodell aus dem Elektrofachmarkt stammen und wünscht sich, Logitech hätte diesen kleinen Hinweis ganz obenauf gelegt, damit er einem jeden Käufer sofort ins Auge fällt.
Die Treiber-CD verrät dem Käufer sogleich, welche Version der SetPoint Software auf ihr zu finden ist. Ein kleiner Tipp von uns: Sollte eine 3 vorne stehen, schauen Sie besser auf der Logitech Website vorbei und laden Sie sich die aktuellste Version herunter – es lohnt sich.

Die Anleitung für die MX Revolution verschenkt viel Potential. Nicht nur die Handhabung des großen, mehrfach gefalteten Stückes bedruckten Papiers ist umständlich, sondern auch die Lektüre. Jeder Überpunkt wird in mehreren Weltsprachen abgehandelt, bevor der nächste folgt. Das hat zur Konsequenz, dass der Leser mehrere kleine Abschnitte seiner Landessprache auf beiden Seiten des Blattes suchen darf.
Ein kleines Handbuch mit normalem Aufbau, sprich für jede Sprache eine eigene kleine, zusammenhängende Anleitung, wäre weitaus kundenfreundlicher gewesen.



Erscheinungsbild

Die Form der Maus ist betont ergonomisch und somit auch nur für Rechtshänder gedacht. Linkshänder hingegen schauen in die Röhre und müssen sich nach anderen Produkten umsehen.

Mit einer gummierten und großzügig bemessenen Daumenablage, möchte Logitech noch mehr Komfort schaffen. Die Tasten sind allesamt gut zu erreichen und sauber verarbeitet. Hier klappert und quietscht nichts, der Tastendruck ist sanft und trotzdem betont.

Sofort fällt dem Anwender auch das ungewöhnlich schwere und viel gepriesene Mausrad auf, welches wir später noch näher unter die Lupe nehmen werden. Wie schon beim Vorgänger, lässt es sich zum horizontalen Scrollen nach links und rechts drücken.
Die Suchtaste auf der Mausoberseite ist günstig gelegen. Leicht zu erreichen und doch schwer versehentlich zu treffen.

Auch die Daumentaste, welche wie ein zweites Rad anmutet, sich aber schnell als Attrappe erweist, sticht ins Auge.

Der Schiebeknopf zum An- und Ausschalten auf der Unterseite der Maus ist bereits von ihrem Vorgänger bekannt. Neu sind die großen und zahlreichen Gleitpads, welche der Maus, trotz ihres hohen Gewichtes (bedingt durch ihren Akku), eine „besondere Gleitfähigkeit“ verleihen sollen.

Die Batterieanzeige auf der linken Seite ist elegant in den schwarzen Bogen eingearbeitet und somit bei ausgeschalteter Maus unsichtbar. Schaltet man sie jedoch ein, so leuchten die Lämpchen langsam grün auf, bis sie sich, bei Nichtgebrauch nach ca. 10 Sekunden, wieder langsam dimmen, um Strom zu sparen. Sollte der Akku geladen werden, so leuchtet ein rotes Lämpchen und weist den Anwender darauf hin.

Dann kommt die Ladestation zum Einsatz. Mit passender Optik erfüllt sie, trotz ihrer verbesserungswürdigen Haptik, ihren Zweck. Dank der Standfüße steht sie auf nahezu allen Oberflächen rutschsicher und gerät auch mit aufgelegter Maus nicht ins Kippen. Der passende Stromstecker ist angenehm kompakt und bietet mit 1.60m Kabel ausreichend Länge.

Noch kompakter ist lediglich der USB-Empfänger. Bedingt durch seine schmale Bauform, dürfte er sich mit einem normalen USB-Stecker nicht in die Quere kommen. Er benötigt somit tatsächlich nur einen einzigen USB-Anschluss.

Alles in allem ist die Maus, rein ergonomisch gesehen, also gut gelungen. Ob einem der Stil gefällt, darf subjektiv entschieden werden.
Was noch einer Nennung bedarf, ist der nicht austauschbare Akku. Durch diesen Umstand sind Reparaturen durch den Benutzer logischerweise ausgeschlossen, oder gehen mit Garantieverlust einher. Da bleibt im Falle eines Defektes nur der Umtausch beim Händler, respektive das Einschicken zu Logitech.