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Erscheinungsbild & Funktionsweise


Aufgrund der ungewöhnlichen Funktionsweise der Orbita ist sie auf den ersten Blick für den Unwissenden nicht als Maus zu identifizieren. Dies wird dadurch verstärkt, dass die linke und rechte Maustaste unsichtbar ins Design integriert sind. Der linke "Klick" kommt durch das Drücken des gesamten Korpus nach unten zustande. Der rechte "Klick" hingegen kann durch das Drücken der Seiten erzeugt werden. Die mittlere Maustaste ist ohne Benutzung der Software nicht verfügbar. Sie muss erst z.B. dem silbernen runden Button auf der Oberseite zugewiesen werden.
Der gesamte Korpus ist mit einer abnehmbaren Silikonhülle umhüllt. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass die Maus eine äußerst griffige Oberfläche erhält, sondern bei Bedarf kann diese auch entfernt und unter Wasser gereinigt werden. Unterhalb des silbernen Buttons auf der Oberseite befindet sich eine blaue LED, die beim Laden pulsiert, um den Ladevorgang optisch zu signalisieren. Auf der Unterseite befindet sich neben dem Reset-Button ein Ein/Aus-Schalter, welcher jedoch hätte etwas größer ausfallen können. Eine Betätigung ist nur mit dem kleinen Finger oder einem spitzen Gegenstand möglich. Zusätzlich ist in der Maus ein kleiner Lautsprecher verbaut, der je nach Funktion akustische Signale von sich gibt. Farblich ist die Orbita Mouse im wahrsten Sinne des Wortes ein "Highlight". Das Weiß wirkt modern und dürfte nicht nur Apple-Usern gefallen.


Im Gegensatz dazu ist die Ladestation in einem eher konventionellen Beige und Grau gehalten. Zwar ist der Beige-Farbton dezent, weicht aber von dem der Maus doch erkennbar ab. Auf der Ladestation, welche ebenso als Funkempfänger fungiert, finden sich außerdem zwei Status-LEDs für die Stromversorgung und die etablierte Funkverbindung. Das Kabel der Ladestation lässt sich um selbige schlingen und hat eine Länge von 54 cm, was sich im Alltag als etwas kurz erweist. Eine Platzierung auf dem Schreibtisch, vorausgesetzt der PC steht auf dem Boden, wird so kaum möglich.

Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Alles wirkt fest und solide. Lediglich das für den Drehmechanismus verbaute Kugellager (Plastikring mit Metallkugeln) erzeugt schabende Geräusche. Dies ist allerdings nur ein Schönheitsfehler und beeinträchtigt die Benutzung nicht. Gegebenenfalls kann hier durch Einsatz von etwas Schmiermittel entgegengewirkt werden.


Wie benutzt man nun die Orbita Mouse? Die Postitionierung des Mauszeigers auf dem Bildschirm funktioniert wie gewohnt durch das Hin- und Herschieben der gesamten Maus. Interessant wird es erst bei der Bedienung der Tasten sowie dem Scrollen. Wie bereits erwähnt, muss man die Position der Tasten zunächst in Erfahrung bringen, erkenntlich sind sie nicht. Der linke Button stellt dabei keine besonsere Hürde da, wird er doch ebenfalls durch das Drücken nach unten betätigt, so wie man es auch von einer konventionellen Maus gewohnt ist. Anders sieht es bei der rechten Maustate aus. Diese befindet sich an der Seite der Orbita und wird durch horizontales Drücken betätigt. Dies erfordert Gewöhnung, denn es weicht vom gewohnten Gebrauch ab. Ebenso wie die rechte Maustaste ist die Drehachse des Scrollrades um 90° gedreht. Hinzu kommt, dass der gesamte Korpus gedreht wird und somit die Scrollbewegung auf dem Bildschirm umsetzt. Damit die Orbita trotzdem nicht vergisst, wo oben und unten ist, sorgt ein integrierter Kompass für den künstlichen Orientierungssinn.