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DDR3-1600: Vier 4 GB Kits auf AMD AM3 zur Review

 

Während sich Benchmarker rund um den Globus mit hochgezüchteten Modulen um Weltrekorde auf Intels P55-Platformen bemühen, werfen wir mit diesem kleinen Roundup einen Blick auf den Stand der Technik in Sachen DDR3 und AMD mit Hilfe eines aktuellen AM3-Prozessors. Wie wichtig ist hier schneller RAM und wie sehr beeinflusst dieser die Systemleistung insgesamt? Wir haben uns für die Klärung um aktuelle 4 GB Dual-Channel-Kits der Hersteller Corsair, Mushkin, G.Skill sowie Silicon Power bemüht und diese auf unser Testsystem geschnallt. Neben dem Vergleich der einzelnen Kits sehen wir uns ebenfalls die Leistungsskalierung mit höherem RAM-Takt auf AM3-Platformen an - Werte wie auf Intel-Mainboards werden jedoch kaum erreicht werden.

 

 

Auf den folgenden Seiten stellen wir die Testteilnehmer gesondert vor und lassen alle durch unseren Benchmark-Parcour marschieren. Dabei stellen wir das Leistungsplus gegenüber einem Einsteiger-Kit mit einer Taktfrequenz von effektiven 533 MHz dar (DDR3-1066). Zuvor jedoch ein Blick auf das Testsystem und die durchgeführten Benchmarks.

 

Testsystem im Überblick (Link: System bei sysprofile.de)
 
   Mainboard:Gigabyte GA-790XTA-UD4 (AM3)
   CPU:AMD Athlon II X2 250 (2x 3.0GHz)
   Kühler:Gigabyte Volar
   Grafikkarte:Gigabyte HD 3870 Zalman Edition
   Netzteil:Gigabyte Odin GT 800W
   Gehäuse:Gigabyte Sumo 4198
   Festplatte:Western Digital Caviar Blue 320GB
   Betriebssystem:Windows 7 64bit

 

 

Benchmarks im Überblick

 

Die Grafikbenchmarks werden mit moderaten Grafikeinstellungen betrieben, um keine komplette Limitation durch die Grafikkarte zu erwirken, dennoch aber wird die Grafikkarte derart belastet, dass nicht jedes MHz an zusätzlichem RAM-Takt auch sofort in Leistungssteigerung umgesetzt wird, was die Praxis besser wiederspiegelt.

Sciencemark beinhaltet eine Reihe von Tests, welche von der Matrizenrechnung über Verschlüsselungsalgorithmen bis hin zum einfachen Bandbreiten-Tests für den Arbeitsspeicher bzw. das CPU-Cache-Speicher-Subsystem reichen, CineBench kümmert sich um Rendering-Aufgaben und die Auswahl einiger RAM-lastiger Test-Suiten komplettiert mit unserem Photoshop-Benchmark die Anwendungsseite.

Die MaxxPI- und Everest-Tests in Sachen Memory bilden den synthetischen Teil des Testparcours: Bei der Interpretation der Ergebnisse gilt allerdings die Regel, die theoretische Leistungssteigerung des RAMs nicht mit der Systemleistung zu verwechseln, den letztere ist weit weniger stark als es systhetische Tests im Allgemeinen vermuten lassen.

Darüber hinaus wird der CPU Takt starr auf 3GHz (± 4MHz) belassen und der Einfluss höheren CPU-Takts damit eleminiert.